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nen-gms-Krippe10JahreI Foto von Monika Steffens

10 Jahre Kinderkrippe St. Josef

3 Minuten Lesezeit (616 Worte)
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​Neunburg vorm Wald. Blickte man am Sonntagnachmittag in den Himmel hinauf, konnte man unzählige bunte Luftballons entdecken. Rote, grüne, blaue, gelbe Luftballons mit Findekarten. Anlass hierfür war das 10-jährige Jubiläum der Kinderkrippe der Kindertagesstätte St. Josef in Neunburg vorm Wald.

Seit zehn Jahren werden auch die Kleinsten der Pfalzgrafenstädter hier betreut und auf den ersten Schritten ihres Lebensweges begleitet. In unermüdlicher Hingabe und großartiger pädagogischer Arbeit werden die Ein- bis Dreijährigen auf den Kindergarten vorbereitet und in ihren eigenen Fähigkeiten unterstützt.


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Kathrin Woithe, Leiterin der Kindertagesstätte St. Josef, konnte zu dem ersten runden Jubiläum viele Gäste, u.a. den Träger der Kindertagesstätte St. Josef Stadtpfarrer Stefan Wagner, Vertreter der Kirchenverwaltung, des Pfarrgemeinderates und der Stadt sowie ehemalige Kindergartenkinder begrüßen. Auch den vielen Kolleginnen der Neunburger und umliegenden Kindergärten galt ihr Willkommensgruß. „Ich freue mich sehr, dass Sie alle heute zu uns in die Kindertagesstätte St. Josef gekommen sind", freute sich Woithe. Auch von den Kleinsten wurden die Gäste begrüßt. Fröhlich sangen und klatschten sie „Bei uns wird heute gefeiert", nachdem sie mit dem Wagen in die „Festarena" gefahren wurden.

Einer persönlichen Einladung sind mehrere Krippenkinder der ersten Stunde gefolgt, und Kathrin Woithe überreichte an alle ein Gruppenfoto von 2009: „Schön, dass Ihr Euch Zeit genommen habt und zu unserem Jubiläum gekommen seid.

Woithe zog Resümee über die vergangenen zehn Jahre und gab einen kurzen Überblick, wie sich die Kita in der Zwischenzeit entwickelt hat. Seit 46 Jahren werden in der Kindertagesstätte St. Josef Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren betreut, seit zehn Jahren auch zusätzlich Kinder von einem Jahr bis drei Jahre. 

„Dank der sofortigen Offenheit unseres damaligen Pfarrers Karl-Dieter Schmid und der Zusage der Stadt Neunburg konnte der Umbau der Krippengruppe verwirklicht werden." Im September 2009 ging die erste Krippengruppe „in Betrieb". Nach wie vor ist die Nachfrage der Betreuung für unter dreijährige sehr groß, so dass die Plätze in der Kinderkrippe immer belegt sind. In diesem Zusammenhang dankte Woithe dem Architekten Michael Steidl, dass er mit dem „Zwergenland" eine richtige Wohlfühloase für die Kinder geschaffen hat.

Stadtpfarrer Stefan Wagner ging in seinen Glückwünschen auf ein besonderes Kloster mit dem Namen „Sri Agnan", was auf Deutsch der Spielplatz bedeutet, ein. Wagner wisse, dass in eine Kinderkrippe viele Erwartungen gesteckt werden. Die Kinder sollen mit Liebe und Respekt behandelt werden, Freunde finden, Freude haben, auch die Talente und Begabungen sollen gefördert werden. „Das ist richtig so, aber bei aller Professionalität sollten ein Kindergarten und eine Kinderkrippe auch ein kleiner Spielplatz Gottes sein. Wo sie spüren und erleben, dass wir alle unter dem großen und weiten Mantel Gottes geborgen sind." 

Wagner dankte den Mitarbeiterinnen für ihre pädagogische Arbeit und allen die in irgendeiner Weise mit dem Kindergarten verbunden sind. „Vergelts Gott, dass solche wertvollen Erfahrungen seit zehn Jahren in der Kinderkrippe St. Josef möglich sind."

Die zweite Bürgermeisterin der Stadt Neunburg, Margit Reichl, animierte in ihren Grußworten die Neunburger, auch in Zukunft gut für Nachwuchs zu sorgen, das Betreuungsangebot sei vorhanden. Reichl dankte allen Eltern für ihr Vertrauen in die Kinderkrippe und den Mitarbeiterinnen von St. Josef für ihre überaus wertvolle Arbeit. Auch dem Träger, Stadtpfarrer Stefan Wagner, sprach sie für die Unterstützung ein Dankeschön aus.

Ein großes Geburtstagsgeschenk der Hortkinder war das Highlight für die Krippenkinder. Mit großen Augen beobachteten sie, wie die Kinder aus dem Paket sprangen und Glückwünsche überbrachten. „Hey, hey, hey -  zehn Jahre wird die Krippe heut...", sangen die Kindergartenkinder und hatten einen Geburtstagskuchen und ein Geschenk in petto. Für das Gruppenzimmer der Krippenkinder gab es eine Holzmurmelbahn zum zehnten Geburtstag. 

Oliver Kayl, Elternbeiratsvorsitzender, lud im Anschluss der Feierlichkeiten alle Anwesenden zu Kaffee und Kuchen ein und animierte die Kinder, das angebotene Rahmenprogramm wie Basteln und Fotobox noch ausgiebig zu nutzen.

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