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28. Soldatenfußwallfahrt Amberg

28. Soldatenfußwallfahrt Amberg

2 Minuten Lesezeit (351 Worte)

Amberg. Bei herrlichen Wetter pilgerten bei der 28. Soldatenfußwallfahrt etwa 1000 Soldaten, Reservisten und zahlreiche weitere Gläubige betend und singend auf den Mariahilfberg. Nach der Auflösung des Militärpfarramtes in Amberg hat heuer Weiden die Organisation und Durchführung der Tradition fortgesetzt. Soldatinnen, Soldaten, zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Standortbereich Amberg und vielen umliegenden Militärseelsorgebezirken machten sich miteinander von der Schweppermann-Kaserne in Kümmersbruck auf zum „Berg“. 

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Bei der ersten Station in Moos erklärte Militärpfarrer Alexander Prosche den Ursprung dieser Soldatenwallfahrt. Nach zwei Stunden lag das Franziskanerkloster auf dem Maria-Hilf-Berg vor ihnen, dort waren bereits viele Zivilpersonen versammelt, um mit den Uniformträgern am Wallfahrtsgottesdienst teilzunehmen, den Generalvikar, Monsignore Reinhold Bartmann vom Katholischen Militärbischofsamt Berlin, und der Militärdekan Alfons Hutter mit weiteren Seelsorgern veranstaltete. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Heeresmusikkorps aus Veitshöchheim. Bei der Bergpredigt hinterfragte Generalvikar Reinhold Bartmann den Weltfrieden, die Auslandseinsätze der Soldaten und gab Handlungsanweisungen und -maßstäbe im Sinne Gottes. „Ein Grund dieser Wallfahrt ist die Muttergottes, holen wir uns die Kraft und den Schutz an diesem Ort“, so der Geistliche.

Bild: Die Seelsorger, Ehrengäste und Organisatoren nach dem Gottesdienst auf dem Mariahilfberg

Es ist die größte Soldatenfußwallfahrt Deutschlands, wies der Standortälteste von Kümmersbruck Oberstleutnant Alexander Kolb hin. Er zeigte sich überwältigt von der Teilnehmerzahl und den Momenten der Besinnung bei der Wallfahrt. Er dankte dem Organisationsteam, allen Mitwirkenden, den Seelsorgern und vor allem Militärpfarrer Alexander Prosche aus Weiden. 
Von der militärischen Führung nahm der Kommandeur der Panzerbrigade 12 „Oberpfalz“, General Jörg See, Oberstarzt Dr. Harald Fischer, die Bataillonskommandeur aus Kümmersbruck, Oberviechtach, Regen, mehrere Stellvertreter und als Gast der Befehlshaber Multinationale Operative Führung der Bundeswehr in Ulm, Generalleutnant Jürgen Knappe. Als politische Vertreter waren Bürgermeister Roland Strehl (Kümmersbruck) und Heinz Weigl (Oberviechtach) dabei. 
 
Geschichte:
1990 marschierten zum ersten Mal etwa 270 Bundeswehrangehörige und Mitglieder der Amberger Krieger- und Militärkameradschaft in einer Soldatenfußwallfahrt zum Berg. Die Pilgerschar aus der KWK, Leopold- und Schweppermann Kaserne starteten damals um 11 Uhr. Die Predigt hielt der stellvertretende Militärdekan Dr. Wolfgang Habbel aus München und die Katholische Militärseelsorge lud abschließend die Wallfahrer zu einer Brotzeit auf dem Berg ein. Ein Mitbegründer dieser Wallfahrt ist Regionaldekan Ludwig Gradl, der auch dieses Jahr dabei war.
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