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9. Motorradwallfahrt des Seelsorgebezirkes Cham

9. Motorradwallfahrt des Seelsorgebezirkes Cham

2 Minuten Lesezeit (499 Worte)

Die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in der Gemeinde Hohenthann/Niederbayern war das Ziel von über 60 Bikern aus den Bundeswehrstandorten Cham, Regen, Roding, Pfreimd, Kümmersbruck und Amberg. Zur Tour eingeladen hatte dazu das Katholische Militärpfarramt Cham unter der Leitung von Militärseelsorger Pastoralreferent Hans Rückerl.

 

Vor zwei Wochen wurde wegen des schlechten Wetters die Pilgerreise kurzfristig abgesagt. Bessere Voraussetzungen gab es 14 Tage später bei der neunten Biker-Wallfahrt, die unter dem Motto „Mit Gott in der Spur bleiben“ stand. Mit einem Gebet und dem Reisesegen stimmte Militärseelsorger Hans Rückerl die 67 Teilnehmer ein und die begleitende Feldjägereskorte gab eine verkehrstechnische Einweisung.

Von herrlichem Bikerwetter begleitet starteten die Soldatinnen, Soldaten und Angehörige um acht Uhr in der Arnulf-Kaserne in Roding. Über Falkenstein, Brennberg und Wiesent führte die Strecke nach Mintraching. Dort hatte Pfarrhelfer Josef Gleixner eine Kaffeepause organisiert. Weiter ging die Motorradwallfahrt auf einer schönen Strecke über Thalmassing, Langquaid, Rottenburg a. d. Laaber, Türkenfeld nach Heiligenbrunn.

In der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung feierten die Biker mit Hans Rückerl einen Wallfahrts-Gottesdienst. Dabei erinnerten Stabsfeldwebel Walter Hammon und die Stabsgefreite Pscheidt an die zehn Gebote eines Motorfahrers. Stabsfeldwebel Josef Popp verlas den Psalm der Motorradfahrer und Pastoralreferent Rückerl ging auf das Motto der Biker-Wallfahrt ein. „Mit Gott in der Spur bleiben“, dabei sollte jeder den Himmel im Blick haben und den Boden unter den Füßen nicht verlieren. Ein Biker ist bei Ausfahrten nicht nur dem Geschwindigkeitsrausch verfallen, sondern ist vielen Risiken im Straßenverkehr ausgesetzt. Auch das Leben ist reich an Kurven, die zu meistern sind und dabei gelegentlich die Spur verlieren, so Rückerl. Wenn wir Gott einladen unser Sozius zu sein, so haben wir die richtige Vollausstattung und der Glaube an Gott ist unser aller ABS mit dem wir in der Spur bleiben, so der Militärgeistliche.

Nach den Fürbitten, die Stabsfeldwebel Martin Ertl vorgetragen hat, wurde in einer Gedenkminute den Kameraden gedacht, die im Straßenverkehr ums Leben kamen.

Nach einem Gruppenfoto und einer kurzen Kirchenführung ging die Fahrt nach Hohenthann. Bei einem deftigen Mittagessen im Brauereigasthof genossen die Soldatinnen und Soldaten noch die besondere Atmosphäre des Ortes bevor die Heimreise angetreten wurde. Bei strahlenden Sonnenschein führte die Tour über Ergoldsbach, Mengkofen, Wiesenfelden zurück nach Roding. Am Ende dankte Hans Rückerl den Teilnehmern, seinem Fahrer Stabsfeldwebel d.R. Christian Wächter und vor allem der motorisierten Feldjägerbegleitung aus Roding. Unter der Leitung von Oberleutnant Udo Schirmer, machten Stabsfeldwebel Rene Dirschl, Stefan Häntschel und der Oberstabsgefreite Stefan Riederer einen hervorragenden Job. Sie sorgten für eine reibungslose Fahrt auf den über 200 Kilometern für die große Motorradkolonne.

Die Wallfahrtskirche gehört zur Pfarrei Hohenthann. Der Überlieferung nach entstand 1661 an der Stelle der Wallfahrtskirche eine Quelle. Als ein Bauernsohn vom Scheunendach stürzte verlor er seine Sprache. Als er von der Quelle trank erschien ihm die Muttergottes von Altötting. Danach konnte er wieder reden wie vorher. Seitdem sollen viele Menschen nach Gebet und einem Trunk von ihren Leiden befreit worden sein. Als der Zustrom immer größer wurde errichtete man 1670-1674 eine Kapelle und 1712-1714 einstand die heutige Wallfahrtskirche als vierjochige Saalkirche.

Fotos:

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