Abschlussfeier an Mittelschule Ensdorf

Ensdorf. „Letztes Jahr habt ihr einen bleibenden Eindruck hinterlassen, gemeinsam ein Mosaik geschaffen, das für uns alle sichtbar am oberen Pausenhof befestigt ist“, erinnerte Rektorin Helga Gradl bei der Abschlussfeier in der Aula der Mittelschule. Wie ein roter Faden zog sich der Vergleich mit dem Projekt durch ihre Abschlussrede.

 

Vorerst aber freue sie sich, so die Rektorin, neben den Absolventen, deren Angehörigen und den Mitgliedern des Lehrerkollegiums auch Pfarrer Hermann Sturm sowie die Schulleiterinnen Christine Kölbl aus Rieden und Ursula Braun und Schmidmühlen begrüßen zu können. „Ihr habt es geschafft, seid an eurem letzten Schultag angelangt,“ betonte Riedens Bürgermeister Erwin Geitner als Vertreter des Schulverbandes. Das Ende der Schulzeit sei aber gleichzeitig der Anfang eines neuen Weges und er gebe ihnen eine alte Weisheit mit, die ihnen Türen nach vorne öffnen könne: „Wer etwas vermeiden will, sucht Gründe. Wer etwas erreichen will, sucht Wege.“ Sein Dank, so Geitner, gelte den Lehrkräften für die hervorragende Arbeit, den Absolventen wünsche er eine gute und glückliche Zukunft.

„Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich,“ gab Elternbeiratsvorsitzende Astrid Eichenseer den Absolventen mit auf den Weg. Sie betonte auch, dass die Eltern stolz auf ihre Kinder seien und die Lehrer erleichtert wieder eine Generation überstanden zu haben. Als kleinen Dank und Anerkennung hätten Schüler Abschiedsgeschenke besorgt, die sie nun an Lehrkräfte übergäben, die sie fünf Jahre in der Mittelschule begleiteten. Mit dem Lied „Sommernacht“ von der Gruppe Schariwari leitete Religionslehrer Thomas Peter zum Rückblick über die letzten fünf gemeinsamen Jahre der Abschlussklasse.

Michelle Huttner und Laura Kiener brachten in einer mit Bildern begleiteten Rückschau viele zum Nachdenken, Schmunzeln und Lachen. Blumen und Präsente hatten sie für alle Lehrkräfte, die sie die vergangenen fünf Jahre begleiteten, parat. In ihren abschließenden Worten ging Rektorin Helga Gradl weiter auf den Vergleich mit dem Fliesen-Kunstwerk ein: Bunt gemischt wie Fliesenstücke seien die Kinder in der 5. Klasse an die Schule gekommen. Jeder von ihnen hatte andere Ecken und Kanten „aber bei näherer Betrachtung erstrahlten eure individuellen Talente – wie Fliesenstücke an der Sonne.“ Jeder der Absolventinnen und Absolventen setzte andere Farbtupfer, „zusammen habt ihr ein gutes und lebhaftes Bild geprägt. Ein Klassenmosaik.“

Ein Leuchtturm der Abschlussklasse schlechthin sei Svenja Prifling gewesen. Mit einem Qualischnitt von 1,2 habe sie die letzten Jahrgänge getoppt „und landkreisweit gab es heuer nichts Besseres.“ Deshalb überreiche sie ihr zusätzlich zum Zeugnis „einen Rahmen geschmückt mit eurem Mosaik.“ Bürgermeister Geitner schloss sich im Namen des Schulverbands mit einem Präsent an. Mit einem Quali-Schnitt von 1,9 habe habe Phillip Eichenseer gefolgt von den gleich starken Marie Gleichmann und Louis Weigert (je 2,1) abgeschnitten. Die Abschlussfeier schloss mit dem von Religionslehrer Thomas Peter auf der Gitarre begleiteten irischen Segenswunsch „Möge die Straße uns zusammenführen.“