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Aktionstag  „Mehr Sicherheit im Radverkehr“

Aktionstag „Mehr Sicherheit im Radverkehr“

2 Minuten Lesezeit (460 Worte)
Am 11.05.2016 veranstaltete die Regensburger Polizei den Aktionstag „Mehr Sicherheit im Radverkehr“. Hunderte Rad- und Autofahrer wurden auf die Hauptunfallursachen hingewiesen. Zumeist beließ es die Polizei dabei bei mündlichen Verwarnungen.
Den ganzen Tag über postierten sich Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektionen Regensburg Nord und Süd sowie des Einsatzzuges Regensburg an den Unfallschwerpunkten und suchten das Gespräch mit den Verkehrsteilnehmern. Die Polizei hatte dabei insbesondere die Bekämpfung der Ursachen von Verkehrsunfällen mit Beteiligung von Radfahrern im Blick. Im Stadtgebiet kommt es jährlich zu etwa 300 Unfällen mit Radfahrern, welche dabei oftmals schwerwiegende Verletzungen davon tragen. 
 
Die Hauptunfallursache bei den Radfahrern ist dabei das „Geisterradeln“, also die Benutzung des Radwegs in der falschen Richtung. Auf Seiten der Autofahrer sind es Fehler beim Rechtsabbiegen. Der abbiegende PKW-Fahrer übersieht den in gleicher Richtung auf dem Radweg fahrenden Radfahrer. Verschärft wird die Unfallproblematik, wenn beide Unfallursachen zusammentreffen, also ein Geisterradler und ein Abbieger.
 
An den Unfallschwerpunkten, wie den Kreuzungen beim Cinemaxx, beim Donaueinkaufszentrum,  der Kumpfmühler Brücke, der Donaustaufer Straße  und in der Bajuwarenstraße wurden die Radfahrer und die Pkw-Fahrer auf die besonderen Gefahren aufmerksam gemacht. Zumeist beließen es die Beamtinnen und Beamten dabei bei mündlichen Verwarnungen. Entsprechende Hinweiszettel wurden den Bürgerinnen und Bürgern ausgehändigt, um sie auf deren Fehlverhalten aufmerksam zu machen und zu einem Umdenken zu bewegen. In einigen wenigen Fällen mussten jedoch auch kostenpflichtige Verwarnungen ausgesprochen werden, unter anderem dann, wenn besonders schwerwiegende Verstöße, wie das Parken auf Radwegen, oder besonders uneinsichtiges Verhalten festgestellt wurden. 
 
An dem Aktionstag waren auch vier uniformierte Beamtinnen und Beamte mit dem Fahrrad unterwegs. Auch sie suchten das Gespräch quasi auf Augenhöhe mit den Verkehrsteilnehmern. Zudem verteilten Polizistinnen und Polizisten an verschiedenen Firmenparkplätzen die o.g. Hinweiskarten und standen für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Der Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Regensburg unterstützte die Aktion und verteilte ebenfalls Hinweiskarten in der Innenstadt.
Natürlich hatte die Polizei bei dem Einsatz auch die Bekämpfung des Radldiebstahls und die Wichtigkeit von verkehrssicherer Ausstattung der Räder im Visier. Auch auf die Bedeutung des Fahrradhelmes wurde entsprechend hingewiesen.
 
Insgesamt waren an dem Aktionstag rund 30 Beamtinnen und Beamte beteiligt. Sie kamen mit etwa 1300 Verkehrsteilnehmern ins Gespräch, darunter ca. 500 Pkw-Fahrer. Die Polizei stellte 277 sog. Geisterradler fest. 65 Radfahrer wurden verbotenerweise mit Kopfhörern festgestellt, 55 Radfahrer mit mangelhafter lichttechnischer Ausrüstung, 12 nutzten während der Radfahrt ihr Mobiltelefon. Ferner stellten die Beamten 18 Pkw fest, die verbotenerweise auf Radwegen geparkt waren. Gegen 30 Personen wurden kostenpflichtige Verwarnungen, unter anderem wegen des Parkens auf einem Radweg, ausgesprochen. Ein Fahrrad wurde wegen des Verdachts des Fahrraddiebstahls sichergestellt. Den Fahrer des Rades erwartet eine Strafanzeige. 
 
Übereinstimmend kam man zu dem Ergebnis, dass solche Aktionen auch in Zukunft veranstaltet werden sollen, um die Verkehrssicherheit in der Stadt Regensburg noch weiter zu steigern. 
 
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