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Am Mittwoch 70 neue Corona-Fälle - derzeit mehrere Intensiv-Patienten

2 Minuten Lesezeit (342 Worte)
Kreis Schwandorf. "Wir bleiben stabil, aber leider auf einem sehr hohen Niveau", kommentiert Hans Prechtl, Sprecher des Landratsamtes, die Corona-Bilanz vom Donnerstag. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt nur leicht von 240,75 auf 235,34. Verantwortlich dafür sind 70 neue Infektionen, die für Mittwoch zu vermelden sind. Die Gesamtzahl steigt damit auf 1.716.

Im Krankenhaus Burglengenfeld werden 16 Patienten stationär behandelt, davon einer intensivmedizinisch. Im Krankenhaus Schwandorf werden 23 Patienten stationär behandelt, davon drei intensiv, von denen einer beatmet wird. Im gesamten Rettungsdienstbereich, der die Stadt Amberg sowie die Landkreise Amberg-Sulzbach und Schwandorf umfasst, sind steigende Covid-19-Zahlen in den Krankenhäusern festzustellen. 

"Dass wir noch nicht den Stand zu Ostern erreicht haben, ist auch darauf zurückzuführen, dass die infizierten Personen jetzt im Herbst ein geringeres Durchschnittsalter als im Frühjahr aufweisen. Das ist die Erfahrung in vielen Gesundheitsämtern, wobei die Frage schwierig zu beantworten ist, woran das liegt", so Prechtl. "Im Sommer hätten wir gesagt, das seien die Urlaubsrückkehrer und jüngere Menschen würden vielleicht häufiger in Urlaub fahren als ältere. Eine genaue Antwort wäre Spekulation, auch die These, dass Seniorinnen und Senioren sich vielleicht stärker an die Vorgaben halten. Auch die Meinung, dass Jüngere, die noch im Berufsleben stehen, bereits aus diesem Grund mehr Sozialkontakte haben, wäre gewagt, da das auch im Frühjahr gesagt werden hätte können."

Fünf Schulklassen müssen heute die Quarantäne antreten. Betroffen sind:
- eine fünfte Klasse an der Realschule Nabburg,
- eine zehnte Klasse an der Berufsschule Nabburg,
- eine fünfte Klasse an der Mittelschule Neunburg,
- eine zehnte Klasse an der Realschule Neunburg (mit klassenübergreifender Betreuung) und
- eine zwölfte Klasse an der Berufsschule Schwandorf.


"Einen besonderen Dank wollen wir der Bundeswehr aussprechen. Die Zusammenarbeit läuft problemlos. Ein Hilfeleistungsantrag des Landratsamtes an die Bundeswehr für weitere acht Soldaten wurde heute gebilligt. Die Soldaten werden nach Bedarf abgerufen und zur Unterstützung in Alten- und Behindertenheimen eingesetzt, wobei sie keine hoheitlichen und auch keine pflegerischen Tätigkeiten im engeren Sinne ausüben werden. Die Soldaten werden vom Panzergrenadierbataillon 122 in Oberviechtach abgestellt", so Prechtl abschließend.


Informationen zu Corona sind in der Landkreishomepage unter dem Button „Coronavirus" zusammengefasst.

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