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„APPSOLUTION 4.0“ - Theater in der Realschule Regenstauf

2 Minuten Lesezeit (339 Worte)

"Schöne neue Welt" beim Theater an der Regenstaufer Realschule: Treffen Sie ihre Entscheidungen noch selbst oder übernimmt es ein Programm auf ihrem Handy? Die APPSOLUTION 4.0 berät sie in allen Lebenslagen. Es verändert das Leben der User massiv. Und trotzdem sind alle glücklich.

Die Eltern sind glücklich, die Jugendlichen, die Programmierer und auch die Macher von APPSOLUTION 4.0, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Die APP hilft bei Beruf und Schule, Ernährung, Karriere, Partnerschaft und vielem mehr. Doch ist es wirklich nur eine Hilfe oder verleitet das Programm dazu, sich blind auf diese Tipps oder gar Anweisungen zu verlassen? Dass dies auch einen hohen Preis haben kann, zeigte das Theaterstück APPSOLUTION 4.0 der Max-Ulrich-von- Drechsel-Realschule in Regenstauf.

Mit einem super Engagement führte die Theatergruppe der Schule, dieses von StRin Christine Kelm geschriebene Stück auf. Ein junger User nahm die Anweisungen der App zu Ernst. Er verfolgte einen Verbrecher. Die Anweisung dazu gab das Programm. Nur das der verfolgte Verbrecher eine Waffe hatte und den Verfolger erschoss, sah das Programm nicht voraus.

Was kann eine App, was will eine App, wer steckt dahinter? Diesen Fragen gingen dann die Ermittlerinnen der Kripo nach. Dabei stießen sie auf viele Nichtverantrwortliche, auf undurchsichtige Geschäftsmodelle. Das Schicksal der User interessierte keinen. Wichtig war das Geschäftsmodell, Daten von Usern zu bekommen. Das bringt Geld. Was sind dagegen schon Einzelschicksale? Immer wieder wurde gezeigt, wie leichtsinnig User ihre Daten preisgeben und damit den Betreiber von APPSOLUTION 4.0 Einblick in alle Lebenslagen der User geben; bis weit in den privaten Bereich.

Das Ende war dann auch kein gutes, wie der Tod eines Users zeigte. Das Stück zeigte aber auch, wie wichtig es ist, nicht leichtsinnig auf Apps reinzufallen und seine Daten freizugeben. Das war die wichtigste Botschaft des Stückes.

Der Applaus zeigte deutlich, wie gut das anspruchsvolle Stück angekommen ist, welches an vier Abenden aufgeführt wurde. Geschrieben hat es die Autorin Christine Kelm, die auch zusammen mit Stefan Schlehaider Regie führte. Viele Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 10 nahmen daran teil. Es waren schöne Abende für die Schüler und die Besucher. 


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