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Arbeitsamts-Chef Ossmann verabschiedet

Arbeitsamts-Chef Ossmann verabschiedet

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Schwandorf. Es war das „Who is Who?“ der Oberpfalz, das sich am Mittwochvormittag im Konrad-Max-Kunz-Saal der Schwandorfer Oberpfalzhalle versammelt hatte. Die Landräte aus Schwandorf, Cham und Amberg waren da, ebenso die Kollegen Oberbürgermeister sowie zahlreiche Vertreter der Handwerkskammern, Schulen, sozialen Einrichtungen und Kirche. Sie alle wollten dabei sein, als Joachim Ossmann feierlich offiziell als „Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schwandorf“ verabschiedet, und sein Nachfolger Markus Nitsch begrüßt wurde.


Ossmanns Laudatoren hoben hervor, durch welch bewegte Zeiten mit vielfältigen Aufgaben er die letzten 14 Jahre die Geschicke der Agentur begleitet habe. Dazu zählten der EU-Beitritt des Nachbarn Tschechische Republik, die Flexibilisierung der Zeitarbeit, die Finanzkrise des Jahres 2009, die Entwicklung vom Lehrstellenmangel zum Lehrlingsmangel, die Digitalisierung und das signifikant veränderte Erwerbsverhalten der Menschen im Bereich der Agentur.

Dabei habe Ossmann für alle Beteiligten, insbesondere für die Unternehmer in den Regionen Schwandorf, Amberg und Cham immer mit offenen Ohren und aufgeschlossen für individuelle Lösungen agiert. In Ossmanns Dienstzeit fiel die Arbeitslosigkeit bei den Betreuten Menschen der Agentur Schwandorf von 8,1 auf mittlerweile 2,1 Prozent, ein historischer Tiefstwert.

„Als ich anfing, war teilweise die Depression im grenznahen Gebiet, das sich abgehängt gefühlt hat, mit den Händen zu greifen“; sagte Ossmann. Hier habe sich erfreulicherweise vieles zum Besseren verändert.

Dementsprechend hoch liege die Latte für Markus Nitsch, hieß es bei den Festrednern. Der verglich in seiner Antrittsrede seine künftigen Aufgaben mit dem Kennenlernen eines neuen Partners. Dabei achte man in einer ersten Phase auf die Schönheit. Diese, so Nitsch, habe er in der Region sowohl geographisch als auch im Zusammentreffen mit den Menschen bereits erkannt.

Die nächste Phase sei, sich aufeinander einzulassen. Das bedeute Veränderung, sagte Nitsch. Er sei bereit, sich von seinem neuen Umfeld verändern zu lassen, und es umgekehrt auch selber zu verändern. „Ich möchte deutlich meine Akzente setzen“, meinte er.

Die dritte Phase heiße, neugierig zu bleiben. Alleine könne man nämlich gar nichts erreichen, und einzelne Beiträge seien in der Gesamtentwicklung schwierig zu werten. Daher gab sich Nitsch am Schluss selbst den Rat: „Markus, nimm‘ dich nicht so wichtig!“ Damit setzte er sich, ohne den Schlussapplaus abzuwarten und hinterließ eine in der Tat neugierige Festgemeinde.

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