Asylbewerber-Marsch erreicht Landshut

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Am Donnerstag, 29.08.2013, wurde der Protestmarsch der Asylbewerber fortgesetzt und in der Altstadt von Landshut fand eine Kundgebung statt. In den Nachmittagsstunden erreichte der Protestmarsch Landshut. Die Teilnehmer hatten einen rund fünfstündigen Fußmarsch von Ergoldsbach her kommend hinter sich. Bereits gegen 12 Uhr kontrollierte die Polizei die Gruppe von rund 30 Personen im Gemeindebereich Essenbach auf einem Wirtschaftsweg parallel zur Bundesstrasse 15. Diejenigen, die bereits gestern in Ascholtshausen überprüft wurden, konnten ohne Kontrolle weitergehen. Dies wollten sie jedoch nicht. Sie gehörten zu den etwa zwei Dritteln der Personen, die generell nicht mit den Maßnahmen der Polizei einverstanden waren. Sie setzten sich aus Protest auf den Weg. Weiterhin hakten sie sich unter, um der Polizei die Kontrolle zu erschweren.

Jeder einzelne musste deshalb von den Beamten aus der Gruppe herausgenommen und überprüft werden. Vier der Teilnehmer durften sich nicht im Bezirk Niederbayern aufhalten, sie hatten eine entsprechende räumliche Beschränkung für den Bereich Oberpfalz zu beachten.

 

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist, dass sich unter den vier Personen auch derjenige Mann befand, den die Polizei bereits am Vortag in Ascholtshausen wegen eines Verstoßes gegen die Residenzpflicht beanstandet hatte. Trotz entsprechender Belehrung und Transport nach Regensburg war der Mann wieder dabei und muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.

 

Um 16.30 Uhr begann am Postplatz in Landshut die angekündigte Versammlung. Nach verschiedenen Redebeiträgen setzte sich der Zug, bestehend aus rund 70 Personen, über die Neustadt in die Altstadt in Bewegung. Am Rathaus fand die Schlusskundgebung statt, die gegen 18 Uhr ohne besondere Vorkommnisse beendet war.


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