Zu einem größeren Einsatz an Rettungskräften führte am Dienstag kurz vor 11 Uhr ein Küchenbrand in einem Wohnhaus an der Hammerbergstraße in Rieden. Eine Hausbewohnerin (61) erlitt Verbrennungen am Arm. Ihr zu Hilfe eilender  Ehemann (63) und der Sohn (36) erlitten leichte Rauchgasvergiftungen.

 

Nach bisherigen Ermittlungen erhitzte  die 61-Jährige im zweiten Obergeschoss auf einem Herd einen Topf mit Fett, um „Kücheln“ zu backen. Als das Telefon klingelte, ging die Frau  eine Etage tiefer. Bei ihrer Rückkehr standen bereits der Topf mit dem überhitzten Fett und ein Teil der Küche in Flammen. Beim Versuch, das Gefäß vom Herd zu ziehen, schüttete sich die Frau das heiße Fett über den Unterarm. Der hinzukommende Ehemann und der gemeinsame Sohn zogen die Verletzte aus der Wohnung und verständigten die Rettungskräfte. 

 Eintreffende Kräfte der  Feuerwehr hatten den Brand rasch gelöscht. Die 61-Jährige kam mit dem Notarztwagen ins Klinikum nach Amberg. Ihr Ehemann und der Sohn wurden Vorort behandelt. Der Schaden in Küche wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.