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Bilanz der Polizei anlässlich des Pfingsvolksfestes in Schwandorf

Bilanz der Polizei anlässlich des Pfingsvolksfestes in Schwandorf

3 Minuten Lesezeit (564 Worte)

Symbolbild: (c) tinaschmidt.png - Eine eher durchwachsene Bilanz zieht die PI Schwandorf hinsichtlich des Verlaufes des diesjährigen Pfingstvolksfestes. Trotz einer verstärkten und sichtbaren Polizeipräsenz kam es sowohl am Festplatz als auch im näheren Umfeld im Gegensatz zum vergangenen Jahr vermehrt zu Straftaten.

Bereits am ersten Tag des Volksfestes kam es gegen 23:40 Uhr zwischen mehreren Jugendlichen, in der Nürnberger Straße, auf dem Nachhauseweg vom Volksfest zum Streit. Hierbei schlug ein amtsbekannter 18-Jähriger wild um sich und verletzte dabei zwei andere Jugendliche. Der Täter musste, da er sich nicht beruhigen ließ, in Gewahrsam genommen werden. Gegen 00:10 Uhr kamen sich dann zwei alkoholisierte Volksfestbesucher am Marktplatz in die Haare. Hierbei versetzte ein 29-Jähriger seinem 26-jährigen Kontrahenten 2-3 Faustschläge ins Gesicht.

 

Ereignisreich verlief auch der 18.05.16. Beim Autoscooter kam es um 20:45 Uhr zwischen einem 16-jährigen Schüler und einem 23-Jährigen zum Streit, in dessen Verlauf der 16-Jährige seine Fäuste fliegen ließ. Ebenfalls im Bereich des Autoscooters kam es dann gegen 21:00 Uhr zwischen zwei Gruppierungen zu einem handfesten Streit mit wechselseitigen Körperverletzungen. Hierzu sind jedoch noch umfangreiche polizeiliche Ermittlungen erforderlich. Im Nachgang zu dieser Auseinandersetzung wurde einer der Beteiligten gegen 21:45 Uhr von der gegnerischen Gruppe bis zum Adolf-Kolping-Platz verfolgt. Da er sich bedroht fühlte, verständigte er die Polizei. Der 24-jährige amtsbekannte Anrufer konnte sicher zur Wohnung seiner Freundin begleitet werden. Der Gruppe wurde ein Platzverweis erteilt. Gegen 23:40 Uhr versetzte dann ein 21-Jähriger beim Verlassen des Bierzeltes einem 22-Jährigen einen Schlag gegen den Hinterkopf. Dabei fiel dessen Brille zu Boden und wurde beschädigt. Ein Securitymitarbeiter zog den Täter weg und hielt ihn fest. Dies quittierte die Mutter des Schlägers, die daneben stand, damit, dass sie dem Securitymitarbeiter eine Ohrfeige versetzte. Als eine zweite Securitymitarbeiterin ihrem Kollegen beistehen wollte, versetzte ihr die 43-Jährige einen Schlag gegen  den Hinterkopf.

 

Am 20.05.16 wurde ein 28-jähriger Volksfestbesucher, aus dem östlichen Landkreis, gegen 23:40 Uhr aus dem Festzelt verwiesen, da er dort randaliert hatte. Da er der Aufforderung der Security nicht Folge leistete, wurde die Polizei verständigt. Da er auch gegenüber den Beamten uneinsichtig war und drohte, sie zusammenzuschlagen und wieder zurück ins Bierzelt zu kommen, wurde er in Polizeigewahrsam genommen. Dabei bespuckte er einen der Polizeibeamten. Der 28-Jährige durfte daraufhin die Nacht über in einer Arrestzelle sein Verhalten überdenken. Zudem wird er wegen Widerstandes, Beleidigung und Körperverletzung zur Anzeige gebracht.

 

Am 21.05.16 wurde ein 18-Jähriger am Spielplatz hinter dem Bierzelt einer Personenkontrolle unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass er einen Joint rauchte. Der Joint wurde ihm weggenommen und er muss nun mit einer Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes rechnen.

 

Zu einem weiteren Vorfall kam es am 21.05.16 gegen 23:00 Uhr. Zunächst kam es am Volksfestplatz zu einem Streit zwischen zwei Gruppen. Als die eine Gruppe (drei Freunde) schließlich das Volksfest verließ und mit ihrem Pkw wegfahren wollte, folgten ihnen die gegnerische Gruppe. Von diesen wurde eine Türe des Pkws aufgerissen und einer der Insassen geschlagen. Dabei verschwand auch das Handy des Pkw-Insassen. Zu diesem Fall sind weiterführende polizeiliche Ermittlungen notwendig.

 

Am 21.05.16 wurde im Zuge der Volksfestbetreuung gegen 23:20 Uhr ein Kleinkraftradfahrer, am Angerring, einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei wurde bei dem 18-jährigen Fahrer Alkoholgeruch festgestellt. Dies wurde durch eine Messung mit einem Alkomaten bestätigt. Den Fahrer erwartet ein Bußgeld in Höhe von 500,- Euro und einen Monat Fahrverbot.

 

Als Resümee kann festgehalten werden: Bier süffig, Wetter durchwachsen, viel Arbeit für die Polizei.

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