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Blasmusik-Marathon für einen guten Zweck

Blasmusik-Marathon für einen guten Zweck

2 Minuten Lesezeit (487 Worte)

Der Lappersdorfer Franz Rumstadt ist Spross einer hochmusikalischen Familie und neben dem Studium umtriebiger wie kreativer „Kopf“ der Blechblas-Formation „BlasBrothers“. Neueste Idee des 20-jährigen: ein Blasmusik-Marathon für einen guten Zweck. Jeder Kilometer wird zugunsten der Leukämiehilfe Ostbayern e.V. „versponsert“.

Konkret heißt das, dass sich im Morgengrauen des 10. September eine Handvoll stramm musizierender Männer vom Dultplatz aus auf einen 42,195 Kilometer langen Fußmarsch durch „Stadt und Land“ macht, um am Abend des selben Tages unter dem Jubel der Herbstdult-Besucher nach einer Platzrunde im Hahn-Zelt einzulaufen. 

Derzeit laufen die Vorbereitungen für diese nach ersten Recherchen wohl einmalige Musik-Energie-Leistung unter verschiedenen Gesichtspunkten auf Hochtouren. Ein Begleitfahrzeug mit einem ausreichenden Getränkekontingent der Brauerei Bischofshof und einem ausgebildeten Sanitäter an Bord ist bereits organisiert. An der Streckenführung über die Tremmelhauserhöhe, Lappersdorf, Schwabelweis, durch die Regensburger Innenstadt, über den Hauptbahnhof nach Kleinprüfening und schließlich von Mariaort aus wieder zurück zum Dultplatz wird derzeit noch im Detail gefeilt. 

Nach einem Anruf und einer E-Mail waren schnell auch zwei prominente Paten für die musikalische Benefiz-Aktion gefunden: die Bundestagsabgeordnete Dr. Astrid Freudenstein sagte aus dem Familienurlaub Unterstützung zu. Armin Wolf, Sportchef des Funkhauses und Botschafter der Leukämiehilfe Ostbayern e.V. wird entweder den Startschuss geben oder den Zieleinlauf moderieren. 

Auch auf der Seite der Kilometer-Sponsoren tut sich schon etwas: Der Burglengenfelder Metzger Martin Zellner hat drei Kilometer übernommen. Die Lappersdorfer Erich Dollinger und Günter Bilz sowie Markus Lettner, der Ortspfarrer von Hainsacker haben sich in die Liste eingetragen und – väterliche Ehrensache – Prof. Guido-Johannes Rumstadt. Behütet wird Truppe auf ihrem Marsch von atmungsaktiven Strohhüten von „Hutkönig“ und Leukämiehilfe-Botschafter Andreas Nuslan, der zudem die ersten 1.000 Meter sponsert. Den letzten Kilometer hat sich Festwirt Michael Hahn gesichert, bei dem die „BlasBrothers“ bereits am 4. September ihr musikalisches Dult-Stelldichein geben. 

Zweifel, auch die restlichen 33 Kilometer für jeweils mindestens 100 Euro „an den Mann“ zu bringen, hat Franz Rumstadt derweil nicht. Sein Ziel ist es, zeitnah nach dem musikalischen „Gewaltmarsch“ in jedem Falle 4.200 Euro an Prof. Dr. Reinhard Andreesen, Vorsitzender der Leukämiehilfe Ostbayern e.V., für das geplante Patientenhaus am Universitätsklinikum Regensburg zu überreichen. Wer das gemeinnützige Projekt – selbstverständlich auch gegen Spendenquittung – unterstützen will, kann sich an die Telefonhotline 0151-14208866 wenden. Am Wochenende wird unter dem Titel „Blasmusik-Marathon“ ein eigener Facebook-Account frei geschaltet, um über die weiteren Vorbereitungen und die Aktion zu berichten. 

Die Leukämiehilfe Ostbayern e.V. 

Die Leukämiehilfe Ostbayern e.V. wurde im Jahr 2000 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, dort unbürokratisch und direkt zu helfen, wo Patienten Begleitung und Unterstützung brauchen und diese durch die derzeitigen medizinischen Einrichtungen und Kostenträger noch nicht gegeben ist. In den 16 Jahren ihres Bestehens sammelte die Leukämiehilfe Ostbayern bereits mehr als 1,8 Millionen Euro und unterstützt in Niederbayern und der Oberpfalz Projekte, unter anderem in der Palliativmedizin, in der psychoonkologischen Betreuung und durch kunsttherapeutische Angebote. 

Spendenkonto für das Patientenhaus der Leukämiehilfe Ostbayern e.V. 

IBAN: DE25 7505 0000 0780 0170 00

BIC: BYLADEM1RBG

Sparkasse Regensburg

Verwendungszweck: Patientenhaus


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