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Bleibt DJK Ensdorf in JFG?

Bleibt DJK Ensdorf in JFG?

2 Minuten Lesezeit (455 Worte)

„Bleibt die DJK Ensdorf Mitglied der Junioren-Förder-Gemeinschaft Vilstal?“ Diese Frage stand bei der Generalversammlung der JFG im DJK-Sportheim am vergangenen Donnerstag im Raum, konnte jedoch nicht geklärt werden. Vorsitzender Klaus Hernes beklagte mangelndes Commitment, sprich mangelnde emotionale Verpflichtung und Identifikation der Ensdorfer DJK-Führung mit der JFG.

Er betonte, dass das Zusammenwirken der drei Vereine – DJK Ensdorf, 1. FC Rieden und SV Vilshofen – nur Sinn ergebe, wenn die Vorstände dieser Stammvereine der JFG-Leitung ihr Vertrauen schenken würden. „Die Vorstände haben die Aufgabe, Führungsverantwortung zu leisten“, so Hernes weiter, sah in der DJK konträre Ansichten – Fußballabteilung für und Jugendleitung gegen Austritt.

Dies ergebe für ihn als DJK-Jugendleiter die Situation, wurde er konkret, „dass ich durch die gegebenen Rahmenbedingungen die JFG als 1. Vorsitzender nicht weiter leiten kann“. Eine klare Aussage wünschte sich in der anschließenden Diskussion mit „Was passt nicht?“ Hans Fischer, Vorsitzender des 1. FC Rieden.

Der so direkt angesprochene DJK-Vorsitzende Lothar Trager machte klar „Die Fußball-Abteilung der DJK Ensdorf ist entschlossen, aus der JFG auszutreten“. Darüber aber, fuhr er fort, werde erst in der  DJK-Vorstandssitzung am 10. Juni ein Beschluss gefasst. Und er fügte an, „ich will meine Kraft für die DJK einsetzen und nicht Quälereien mit der JFG aushalten“.  Auch sehe er sein Vertrauen zum 1. FC Rieden als gestört, sei für einen Austritt aus der JFG.

In der anschließenden Debatte, in die Kreis- und stellvertretender Bezirksjugendleiter Heinz Zach nicht eingreifen musste, ging es vor allem um die vor einem Jahr aufgestellten und von allen Beteiligten unterschriebene Regeln „und ums Prinzip, nicht einzelne Spieler“.

Zu Beginn der Versammlung, die Klaus Hernes souverän leitete, hatte Riedens Bürgermeister Erwin Geitner noch betont, „der demografische Wandel trifft alle Vereine, der Nachwuchs fehlt, schließt euch zusammen“. Als sensationell bezeichnete Hans Fischer  für den FC Rieden die Leistungen der JFG. Für den SV Vilshofern stieß Arthur Flierl ins gleiche Horn, lobte die Arbeit der Trainer, betonte „wichtig ist es am gleichen Strang zu ziehen“.

Aus der Perspektive der JFG-Vorstandschaft betrachtete Klaus Hernes das abgelaufene Jahr, sagte „Wir suchten und fanden Sponsoren“, erinnerte an den Viltalcup in Rieden, die Übergabe der Fritz Walter-Madaille in Gold für Sara Däbritz mit Spende für den Verein „die uns hilft flexibel zu agieren“.  Sein Dank, so Hernes, gelte allen, deren Herz für die JFG schlage. Stellvertretender Vorsitzender Gerhard Schnabel ging detailliert auf den Spielbetrieb der A-, B-, C- und der beiden D-Junioren-Mannschaften ein, schloss mit „Wir können uns glücklich schätzen, dass es die JFG gibt“.

Detailliert gab Christian Bauer den Kassenbericht. Die von Riedens Bürgermeister Erwin Geitner geleitete Vorstandswahl hatte folgendes Ergebnis: Vorsitzender Hans Fischer, Stellvertreter Rainer Huber und Gerhard Schnabel, Kassier Christian Bauer, Stellvertreterin Karin Weigert, Schriftführer Klaus Hernes, Beisitzer Christian Scharl, Arthur Flierl, Robert Damme und Markus Bauer.

 

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