Glasfaser_planet_fox-pixabay Nur mit Glasfaser-Leitungen können die angestrebten Leistungen erreicht werden. Bild: © planet_fox, pixabay

Breitgefächerte Themen beim Stadtrat Nittenau

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Das Interesse an der Kommunalpolitik ist ungebrochen, die Stühle im Zuhörerbereich in der Regentalhalle waren beinahe alle besetzt, als Bürgermeister Benjamin Boml die dritte Stadtratssitzung eröffnete.


Den größten Part daran nahm der Hochwasserschutz und die geplanten Maßnahmen ein (wir berichteten). Zuvor stand die Bekanntgabe von Beschlüssen der nichtöffentlichen Sitzung vom 26. Mai auf der Tagesordnung, deren Geheimhaltung weggefallen ist. Hier handelte es sich um verschiedene Vergabe an Firmen, bestimmt durch die jeweiligen Submissionsergebnisse. Dabei ging es um die Erneuerung der Gemeindeverbindungsstraße SAD1-Loisnitz, die Abwasseranlage Brunn-Fischbach-Kaspeltshub und den Dachgeschossausbau und Abbau der Barrieren beim Rathaus. 

Beim nächsten Punkt ging es um den Breitbandausbau, genauer um die Vorstellung der Bayerischen Gigabitrichtlinie: „Gigabit Bayern 2025". Demzufolge werde ein weiterer Glasfaserausbau von gigabitfähigen Breitbandnetzen im Freistaat Bayern mit Übertragungsraten von mindestens 1 Gbit/s symmetrisch für gewerbliche Anschlüsse sowie mindestens 200 Mbit/s symmetrisch für Privatanschlüsse ermöglicht. 

Eduard Maier von der Breitbandberatung Bayern stellte dazu den aktuellen Breitbandausbauzustand in Nittenau und das neue Förderverfahren vor. 48 förderfähige Adressen gebe es, so Maier, 37 förderfähig ohne Klärungsbedarf, 10 im Entscheidungsbedarf der Kommune sowie 1 Klärungsbedarf durch die Telekom. Die Leistungen von 1 Gbit/s für gewerbliche sowie 200 Mbit/s für private Anschlüsse seien nur mit der Verwendung von Glasfaser zu erzielen. 

Das Programm laufe seit 2. April, so Maier. Die Bitratenanalyse wurde für das komplette Nittenau erstellt. Einstimmig entschied sich das Gremium dafür, eine Markterkundung vorzunehmen und anhand dieser Ergebnisse die technische und kommerzielle Analyse der geförderten Adressen und die damit verbundene Grobkalkulation der Investitionskosten für die vorgesehenen Erschließungsgebiete erstellen zu lassen.

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Bürgermeister Boml informierte über die Zusammenkunft der Feldgeschworenen, über Verabschiedung und Vereidigung. Unter dem Punkt „Bekanntgaben und Anfragen" ging es um verschiedene Grünanlagen mit und ohne Bäume, die in Ordnung gebracht werden sollen. Angesprochen wurde auch die Parksituation in der Industriestraße, wobei Boml verkündete, dass man diesbezüglich bereits im Gespräch sei und beim Supermarkt eine zweite Einfahrt schaffen wolle.

Ob das Grundstück „Angerl" zum Verkauf stehe? Boml meinte, dass keine Anfrage vorliege, der Interessent sich an die Stadt wenden solle. Die Frage kam auf nach den Bushäuschen, die ersetzt wurden, manche von ihnen ohne Notwendigkeit. Boml meinte, dass das anscheinend immer wieder Thema sei und er sich aufgrund dieser Bedeutung mal näher damit befassen werde. Abfallkörbe bei den Bushäuschen werden wieder aufgestellt. Der Radweg an der Bodensteiner Straße stelle eine Gefahrenquelle dar, weil dieser von beiden Seiten angefahren werde. Hier wurde eine Verkehrsschau mit der Polizei angeregt.

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