Schillerstrae_29_Regensburg_-_Jdischer_Friedhof_-_Beth_Tahara_20101 Tahara-Haus in Regensburg Bild: © Von Johanning - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=29512608

Regensburg. Gute Nachrichten von der Betreuungsabgeordneten für den Wahlkreis Regensburg, MdB Marianne Schieder, SPD: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, über 650.000 Euro für Denkmalschutzprojekte in Stadt und Landkreis Regensburg zu erreichen!"

Zwischen 2007 und 2021 hatte die Bundesregierung mit inzwischen neun Denkmalschutz-Sonderprogrammen insgesamt rund 330 Millionen Euro investiert. Damit konnte der Bund dringende Sanierungsarbeiten an fast 2100 kulturell bedeutsamen Denkmälern und historischen Orgeln in ganz Deutschland ermöglichen.

Im Kulturkapitel des Haushaltsplans 2021 waren zusätzliche Mittel in Höhe von 70 Millionen Euro für ein weiteres Denkmalschutz-Sonderprogramm vorgesehen.

Diese Fördermittel werden nun ausgereicht. So erhält die Kirche St. Matthias in Regensburg 325.000 Euro, für die Burgruine Ehrenfels in Beratzhausen stehen 175.000 Euro bereit und auch das Taharahaus der jüdischen Gemeinde in Regensburg wird mit 158.500 Euro gefördert.

Besonders für das Taharahaus habe sich Schieder eingesetzt, um die notwendigen Sanierungsmaßnahmen voranzubringen: „Dass hier etwas gelungen ist, erfüllt mich mit außerordentlicher Freude", so die Abgeordnete. Die jüdische Gemeinde Regensburg ist seit 1822 im Besitz des angelegten historischen Friedhofes und bereits im Jahre 1871 wurde das Taharahaus erbaut. Die derzeitige Bausubstanz ist dringend sanierungsbedürftig.

Denkmalschutz sei ein wichtiger Bestandteil zum dauerhaften Erhalt kulturell prägender Einrichtungen: „Das Denkmalschutz-Sonderprogramm ist einerseits ein klares Bekenntnis des Bundes zur Bedeutung historischer Bauwerke für unsere Kultur, zum anderen ist es gerade in der wirtschaftlich herausfordernden Zeit der Corona-Pandemie das Signal, Investitionen in Kultur nicht zu vernachlässigen!", betont MdB Marianne Schieder.