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pm_bn_gespraech_lra Die Kreisgruppe des Bund Naturschutz beim Gespräch im Landratsamt (v.l.n.r.): Dr. Angela Nunn, Raimund Schoberer, Walter Nowotny und Petra Filbeck. Foto: Astrid Gamez

Bund Naturschutz im Austausch mit Landrätin Tanja Schweiger

2 Minuten Lesezeit (301 Worte)

Kreis Regensburg. Bei vielen Themen zu Umweltschutz, Energie- und Verkehrswende ziehen Bund Naturschutz (BN) und Landkreis Regensburg an einem Strang. Das wurde kürzlich beim Informationsgespräch von Vertretern der über 7 000 Mitglieder starken Kreisgruppe mit Landrätin Tanja Schweiger im Landratsamt deutlich. Die BN-Vertreter würdigten neben der guten Zusammenarbeit vor allem die Anstrengungen des Landkreises im Bereich Erneuerbare Energien und Ausrüstung der Landkreis-Liegenschaften mit PV-Anlagen.


Auf Seiten des Landkreises gaben die Experten für Naturschutz, Energie und Klimaschutz, Abfallwirtschaft, Bauabteilung, Verkehrsentwicklung und Regionalplanung sowie ÖPNV Auskunft zu aktuellen Themen. Neu im Team der Unteren Naturschutzbehörde ist Biodiversitätsberaterin Carolin Feyrer. Ihre Aufgabe ist es, insbesondere in den Kernflächen und Schwerpunktgebieten des Naturschutzes Eigentümer, Landwirte und Kommunen zu beraten, Artenschutzmaßnahmen zu initiieren und den Ausbau des Biotopverbunds fachlich zu begleiten. Hintergrund ist ein Begleitgesetz zum Volksbegehren „Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern", mit dem der Freistaat in einem ersten Schritt 42 neue Stellen für Biodiversitätsberater an den unteren Naturschutzbehörden der Landratsämter und weitere acht neue Stellen zur Koordinierung des neuen Netzwerks an den Regierungen zur Verfügung stellt.

BN-Kreisvorsitzender Raimund Schoberer und seine VerbandskollegInnen Petra Filbeck, Dr. Angela Nunn und Walter Nowotny nutzten die Gelegenheit, um der Landrätin zu schildern, was ihnen auf den Nägeln brennt. Positiv war, dass trotz Corona einige Flächen naturnah gepflegt gestaltet werden konnten. Leider konnte aber das Anfang 2020 schon von Schulen ausgebuchte Naturmobil nicht zum Einsatz kommen. 

Sorge bereitet die zunehmende Versiegelung der Landschaft, die in ihren Augen noch zu starke Ausrichtung auf den Individualverkehr bei vielen Planungen sowie die zu großzügige Ausweisung von Baugebieten in Außenbereichen war dies vor allem die Verbrennung schwach radioaktiver Abfälle in der Müllverbrennungsanlage Schwandorf. In der Auseinandersetzung mit dem Zweckverband Müllverwertung Schwandorf wünscht sich der Bund Naturschutz die Unterstützung des Kreistags. Eine Information dazu steht auch in der Kreisausschusssitzung am 30. November auf der Tagesordnung.

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