Tag_der_Bildung Bildungsalltag in einer Johanniter-Kindereinrichtung während der Corona-Pandemie. Bild: © Rita Ganslmeier

Johanniter-Kindereinrichtungen setzen sich für Förderung ein – nicht nur am Internationalen Tag der Bildung.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist in Bayern Träger von über hundert Kindereinrichtungen. Auch mit ihren Angeboten der Schulbegleitung oder der Johanniter-Jugend setzt sich die Organisation für Bildung ein. Dabei bilden die Aspekte Hochwertigkeit, Chancengerechtigkeit und Inklusion, die in der Nachhaltigkeitsagenda der UNESCO benannt wurden, bei der Erstellung der Bildungskonzepte eine sehr wichtige Grundlage. Der Internationalen Tag der Bildung am 24. Januar erinnert an die von der Weltgemeinschaft geschlossenen Ziele. „Bildung ist für Menschen jeden Alters wichtig", sagt Sylvia Meyer, Sachgebietsleitung Kindereinrichtungen der Johanniter in Ostbayern. „Mit unseren Angeboten versuchen wir bei Kindern und Jugendlichen die Neugierde zu fördern und den Wunsch nach Wissen zu wecken."

In der Regel besuchen Kinder ab einem Jahr Einrichtungen der Johanniter. Kleinkinder sind besonders neugierig und offen für Erfahrungen. „Natürlich müssen die Angebote auf die Kinder, ihr Alter und ihre Möglichkeiten abgestimmt sein", erläutert Meyer. „Doch uns überraschen die Jungen und Mädchen immer wieder. Es geht hier nicht um Leistung und Lerndruck, um zum Beispiel für die Schule gut vorbereitet zu sein. Klar, spielt das auch eine Rolle. Aber zunächst geht es darum, Kinder in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu fördern, damit sie ihre Selbstwahrnehmung erfahren und glückliche, zufriedene Menschen werden können."

Gerade die Einschränkungen durch die Coronavirus-Maßnahmen erschweren die Arbeit der Johanniter. Doch mit Kreativität und Einfallsreichtum werden und wurden Wege gefunden, um die Kinder zu erreichen und weiterhin in Kontakt zu bleiben. „Unsere Einrichtungen haben zum Beispiel Spiele und Bastelvorlagen vorbereitet, die die Kinder mit ihren Eltern machen konnten", sagt Meyer. „Es darf nicht sein, dass während des Lockdowns die Mädchen und Jungen und natürlich auch ihre Eltern allein gelassen werden."

Weitere Informationen zu der Arbeit der Johanniter-Unfall-Hilfe im Landesverband Bayern: www.johanniter.de/bayern

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.:

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. steht in der Tradition des evangelischen Johanniterordens und engagiert sich seit mehr als 60 Jahren in den unterschiedlichsten karitativen und sozialen Bereichen. Mit rund 25.000 Beschäftigten, mehr als 40.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und mehr als 1,5 Millionen Fördermitgliedern ist der gemeinnützige Verein mittlerweile eine der größten Hilfsorganisationen in Europa. Zu den Aufgabenfeldern der Johanniter-Unfall-Hilfe zählen unter anderem Erste Hilfe, Sanitäts- und Rettungsdienst, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen. International leistet der Verein humanitäre Hilfe bei Hunger- und Naturkatastrophen.

In Bayern sind die Johanniter Träger von 124 Kindereinrichtungen mehr als 5.100 Plätzen. Weiterhin betreut die Hilfsorganisation über 50 Schulen mit pädagogischen Angeboten, 253 Aktive sind im Schulbegleitdienst und mehr als 1.000 Jugendliche engagieren als Schulsanitäter.