Chemieunfall mit hohem Sachschaden

Chemieunfall mit hohem Sachschaden

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Am Samstagnachmittag ereignete sich in einer Halle der Firma Welco in Bruck, ein Unternehmen der Schabmüller-Gruppe, ein Chemieunfall mit voraussichtlich hohem Sachschaden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Das Unglück bahnte sich an, als ein Staplerfahrer einen Container mit Salzsäure umsetzen wollte. Dabei kippte dieser Container herunter und schlug leck. Der genaue Unfallvorgang ist noch zu klären. Von den 1000 Litern fassenden Behälter liefen etwa 500 Liter der 37-prozentigen Salzsäure aus. Mitarbeiter verständigten daraufhin die Einsatzkräfte. Daraufhin rückten die Feuerwehren Bruck, Sollbach, Bodenwöhr, Nittenau, Bergham und Walderbach aus. Bei Eintreffen der Wehren hielten sich noch mehrere Firmenmitarbeiter auf, die es galt, sicher ins Freie zu bringen. 

Die Salzsäure setzte giftige Dämpfe frei. Atemschutzgeräteträger banden die ausgelaufene Säure. Die Rettungskräfte des Roten Kreuzes mussten nicht eingreifen, standen aber während des gesamten Einsatzes parat, falls es doch noch zu einem Einsatz kommen sollte. Insgesamt waren 110 Einsätzkräfte vor Ort, unter ihnen auch Kreisbrandinspektor Thomas Schmidt und Kreisbrandmeister Armin Jehl sowie ABC-Spezialisten.

Wie üblich in solchen Fällen wurde auch das Wasserwirtschaftsamt verständigt. "Das ist ein arbeitsintensiver Einsatz", sagte Hans-Jürgen Schlosser, Pressesprecher der Feuerwehren im Landkreis Schwandorf. Nach dem Binden der Chemikalie erfolgen die Reinigungsarbeiten, muss die Halle noch gespült werden.

Vor Ort waren die Beamten der Polizeistation Nittenau. Zur Schadenssumme konnten sie noch keine Angaben machen, da die Folgekosten noch nicht absehbar seien. Allein aufgrund des Feuerwehreinsatzes und der umfangreichen Sicherungs- und Reinigungsmaßnahmen dürfte der Schaden beträchtlich sein.


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