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Corona im Kreis Schwandorf: Zwei ältere Menschen verstorben, Grundschulklasse in Quarantäne, Heuser übernimmt im Naabtalpark

3 Minuten Lesezeit (532 Worte)
Kreis Schwandorf. Weitere Todesfälle, bei denen die Verstorbenen mit dem Corona-Virus infiziert waren: Das Landratsamt meldet am Mittwoch zwei weitere verstorbene Infizierte.

Die Zahl der Todesfälle im Landkreis Schwandorf steigt von 55 auf 57. Verstorben sind eine 90-jährige Frau und ein 86-jähriger Mann, die in unterschiedlichen Heimen gelebt hatten. 

Die Inzidenz wird am Mittwoch vom LGL und vom Robert-Koch-Institut (RKI) übereinstimmend mit 134,58 (LGL stets mit zwei Kommastellen) bzw. 134,6 (RKI stets mit einer Kommastelle) angegeben.


Nochmals musste eine Schulklasse in Quarantäne gehen, weil die Infektiosität in die Zeit vor dem Ferienbeginn zurückgeht. Betroffen ist die Grundschule Fensterbach, wo nach der Kombiklasse der 2. und 3. Jahrgangsstufe sich auch die vierte Klasse isolieren muss.

Wie von der Bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml kommuniziert, werden im Freistaat am Sonntag, 27. Dezember die Impfzentren ihre Arbeit aufnehmen. Gemäß der Corona-Impfverordnung des Bundes genießt die Impfung vulnerabler Gruppen oberste Priorität. Hierzu gehören Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal von Pflege- und Senioreneinrichtungen, Menschen über 80 Jahre sowie medizinisches Personal, welches im ambulanten Pflegebereich tätig ist bzw. Menschen mit einem hohen Risikofaktor behandeln. Deshalb sind aktuell noch keine Terminvereinbarungen im Impfzentrum möglich. 

Aufgrund der noch begrenzten Ressourcen kann momentan ausschließlich in Senioreneinrichtungen und Pflegeheimen geimpft werden. Sobald ausreichend Impfstoff vorhanden ist, sind Terminvereinbarungen sowohl telefonisch als auch online möglich. Zudem kann auf der Internetseite www.landkreis-schwandorf.de unter dem Button „Impfzentrum" stets der aktuelle Sachstand abgerufen werden

Positive Schnelltests über die Feiertage online melden

Auf der Corona-Homepage ist unter der Zeile „Formulare" ein Vordruck zur Meldung eines positiven Schnelltests eingestellt. Das ausgefüllte Formular kann gespeichert und auch online abgesandt werden. Gerade an den Feiertagen ist das ein einfacher und praktikabler Meldeweg. Das Gesundheitsamt bittet, im Bedarfsfalle davon Gebrauch zu machen.

Vom 23. bis 26. Dezember betreiben das BRK und die Johanniter-Unfallhilfe im Landkreis Schwandorf gemeinsam vier Testzentren, wo für Besucher von Pflege- und Seniorenheimen ein Corona-Schnelltest angeboten wird. Ein negativer Test wird für den Besuch von Angehörigen zwingend benötigt und ist 48 Stunden gültig. Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern den Besuch von Angehörigen während der Feiertage zu ermöglichen, stehen die ehrenamtlichen Helfer dort zur Verfügung.

Krankenhausbelegung muss gesteuert werden
Im Bereich des Rettungszweckverbandes, der die Stadt Amberg und die Landkreise Amberg-Sulzbach und Schwandorf umfasst, sind aktuell noch sieben COVID-Intensivbetten und 33 weitere („normale") Betten frei. Soweit Krankenhäuser über keine Aufnahmekapazitäten mehr verfügen, wird die Betreuung der Patienten auf Ebene des Zweckverbandes und im Bedarfsfall auch darüber hinaus geregelt.


Seniorenresidenz Naabtalpark in Burglengenfeld geht zurück an Heuser
Aus heutiger Sicht wird die Ambulante Intensivpflege Bayern A.I.B. aus Regensburg die Leitung und den Betrieb des Hauses "Herzog Philipp" am Montag, 28. Dezember früh um 8 Uhr wieder an die Unternehmensgruppe Sozialwerk Heuser übergeben. Die Heimaufsicht am Landratsamt Schwandorf und voraussichtlich auch der Medizinische Dienst der Krankenversicherung werden bei der Übergabe vor Ort sein. 

Vorgelegte Dienstpläne und Personalübersichten lassen erkennen, dass der Pflegenotstand, der zu einer vorübergehenden Änderung in der Verantwortung für das Heim führte, behoben werden konnte, schreibt Hans Prechtl vom Landratsamt. "Unser 15 Seiten umfassender Bescheid vom 16. Dezember, mit dem wir die Ersatzvornahme bis längstens zum 7. Januar angeordnet hatten, enthielt auflösende Bedingungen für den Fall, dass der ursprüngliche Träger bereits früher seiner Verantwortung wieder gerecht werden kann."

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