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Regensburg. Corona und Party. Das rief die Polizei auf den Plan. Mehrere Fluchtversuche der Feiernden scheiterten. Am Freitagabend wurden Beamte der Polizeiinspektion Regensburg Nord auf eine Corony-Party aufmerksam gemacht, die sich in der Altmühlstraße abspielen sollte. Als die Beamten eintrafen, wollten die ersten Partygäste ihre Flucht durch einen Sprung aus dem 2. Stock erreichen. 

Allerdings blieben diese Versuche erfolglos - denn die Polizei konnte das Unterfangen konnte durch Hinzuziehung weiterer Streifen und Umstellung des Objekts verhinderte.

Nachdem die betreffende Wohnung von Seiten des Treppenhauses ausgemacht werden konnte, wollten sich die Partygäste nach dem Öffnen der Wohnungstüre durch die Polizeibeamten hindurch ihren Fluchtweg bahnen, was allerdings ebenfalls verhindert werden konnte.

Ein 19-jähriger Lappersdorfer fiel hierbei schon besonders auf, weil er keinen Ausweis vorzeigen konnte und stattdessen falsche Personalien angab. Im nächsten Moment glückte ihm dann doch zwischen den Beamten hindurch die Flucht.

Er konnte jedoch kurze Zeit später im Rahmen der Fahndung wieder gesichtet werden, der erneute Fluchtversuch „musste mittels unmittelbaren Zwangs unterbunden werden“, so die Polizei.

Über seine missglückte erneute Flucht echauffierte der junge Mann sich gegenüber den beteiligten Polizeibeamte derart, dass er sie mit beleidigenden Ausdrücken bedachte, deren Erwähnung hier nicht jugendfrei ist.

Neben einer Strafanzeige muss sich der junge Mann genauso wie die übrigen Partygäste wegen eines Verstoßes gegen infektionsschutzrechtlicher Anordnungen verantworten.