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Wahlkampfauftakt-CSU-Ebermannsdorf-Pittersberg-Pfarrheim-FEB-2029_ThomasWiedenbauer_2 Bürgermeisterkandidat Erich Meidinger erklärt das Programm der CSU im voll besetzten Pfarrheim Ebermannsdorf. Foto: Thomas Wiedenbauer, CSU Ebermannsdorf

CSU Ebermannsdorf-Pittersberg stellt Ideen vor

3 Minuten Lesezeit (642 Worte)

Ebermannsdorf. Bei der Informationsveranstaltung der CSU Ebermannsdorf-Pittersberg durften sich die Kandidaten um Ortsvorsitzenden und CSU-Bürgermeisterkandidaten Erich Meidinger über einen sehr guten Besuch sowie einen regen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern im Pfarrheim freuen. Zuerst waren die Kandidaten an der Reihe und stellten sich und ihre Ziele persönlich vor.

Meidinger selbst führte am Abend durch das Programm und stellte dabei sich und das Programm der CSU Ebermannsdorf-Pittersberg vor. Diese hatte sich im Vorfeld Monate lang Gedanken gemacht, wie sie ihre eigenen Ideen sowie die berechtigten Einwendungen und Anregungen aus der Bürgerschaft zu akuten Themen wie der „Neuen Mitte" in ein schlüssiges und „zukunftsweisendes Programm" zusammenführen könnte, so Meidinger einleitend.

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Bei der Vorstellung des Programms erklärte Meidinger die Schwerpunktthemen. Neue Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten für den Dorfweiher in Pittersberg im Bürgerdialog, die Sicherstellung der reibungslosen Busbeförderung in allen Ortsteilen und eine rasche Unterstützung der Feuerwehren auf Grundlage eines entsprechenden Bedarfsplans am Beispiel des Neubaus des Feuerwehrgerätehauses in Ebermannsdorf und die Vervollständigung des Radwegenetzes erklärte Meidinger anhand einer bildstarken Präsentation.

Diese gipfelte dann in dem Thema, das wohl von den meisten mit Spannung erwartet worden war: die „Neue Mitte". Meidinger betonte, dass er und seine Kandidaten mit ihren Vorschlägen ein konkretes Angebot für die oft zitierte „bedarfsgerechte" Umsetzung machen wollten. 

Der Kindergarten sei mit derzeit 117 Kindern vollkommen überbelegt, da er nur für maximal 90 Kinder ausgelegt und die gegenwärtige Betriebserlaubnis mit der Unterbringung einer Gruppe im ehemaligen Turnraum nur temporär sei. Auf Nachfrage erklärte er, dass die Zahl der Kinder kommendes Jahr auch ohne Gastkinder weiterhin so hoch sei. Mittlerweile platze die Einrichtung aus allen Nähten und es fehle an einer Vielzahl an Räumen, die eigentlich dringend notwendig wären.

Deswegen sei eines der drei Gebäude, das die CSU zeitnah bauen wolle, ein neuer Kindergarten. Dieser könne mit dem Wald und dem Garten des bestehenden verknüpft werden und somit könnten weitere Synergien genutzt werden. Außerdem erklärte Meidinger die Dringlichkeit eines neuen Rathauses in der neuen Mitte; hier solle außerdem ein Synergieeffekt genutzt werden: So könne der zukünftige Trauungssaal von der Evangelischen Pfarrgemeinde mitgenutzt werden, die ihr Gemeindehaus in der Gartenstraße aufgeben wird. 

Zuletzt wolle die CSU ein Dienstleistungsgebäude mit Arzt, Physio und Bank sowie der Möglichkeit einer Unterbringung von Bäcker und Metzgerei schaffen. Nur so könne die medizinische Grundversorgung für die Gemeinde aufrechterhalten werden. Hier stellte Meidinger klar, dass er es stark bevorzuge, dieses Gebäude ohne fremden Investor zu bauen. Eine Möglichkeit sei die Gründung einer Kommunal-GmbH; er sei auch bereit - wie er auf Nachfrage erklärte - die Geschäftsführung zu übernehmen, wenn dies vom Bürger erwünscht sei und er der Kommune dadurch entsprechende Personalkosten ersparen könne. 

Außerdem warb Meidinger für die Idee eines Parks. Er hoffe dabei auf viele Ideen aus der Bürgerschaft, wie man diesen gestalten könne und bot hier der Ortsgruppe des Bund Naturschutz an, von Anfang an konzeptionell zusammen zu arbeiten. Außerdem erklärte Meidinger, dass er weiter dafür kämpfen wolle, mittel- oder auch langfristig gute Einkaufsmöglichkeiten nach Ebermannsdorf zu holen; deswegen wolle er die für den Markt vorgesehen Fläche auch nicht andersweitig bebauen, sondern für eine spätere, mögliche Ansiedlung des Marktes reservieren - ob mit einer „Grünfläche oder einer Blühwiese" müsse man dann zu geeigneter Zeit mit den Bürgern besprechen. 

In der abschließenden Fragerunde betonte Meidinger unter anderem, dass er alle Einwendungen und Ideen ernst nehme; das Zuhören und das Gespräch mit den Bürgern sei ihm schon immer ein Herzensanliegen. Zum Abschluss überließ Meidinger dem Hohenburger Bürgermeister Florian Junkes das Wort, der in einem kurzen Grußwort um Vertrauen bei der Wahl zum Kreistag bat. 

Besonders erfreut zeigte sich der Ortsvorsitzende beim Ausklang des Abends darüber, dass neben vielen CSU-Mitgliedern und -kandidaten auch viele interessierte Bürger sowie einige Kandidaten anderer Listen gekommen waren, um sich zu informieren und ins Gespräch zu kommen. So blieben viele Gäste der Veranstaltung noch länger sitzen, um die verschiedenen Themen im Gespräch noch weiter zu vertiefen.


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