Daniela Senft besuchte Pfarrer Renners Projekt in Ghana

Daniela Senft besuchte Pfarrer Renners Projekt in Ghana

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Anfang November war Daniela Senft aus Schillertswiesen gemeinsam mit ihrer Mutter Rita Senft und dem Ehepaar Irmgard und Helmut Hirmer für 16 Tage in Ghana. Dort besuchten sie Pfarrer Josef Renner aus Süssenbach in Chamba, wo er seit zwei Jahren lebt und arbeitet.

Pfarrer Renner freute sich sehr über den Besuch aus der Heimat und hatte ein buntes Programm für die Besucher vorbereitet. Josef Renner gehe es gut, er gehe in seiner Aufgabe auf, habe natürlich aber auch mit Schwierigkeiten zu kämpfen wie unpünktlichen Handwerkern, berichtet Daniela Senft. Er höre regelmäßig Nachrichten aus der deutschen Heimat und wolle wissen, was läuft. Daniela Senft war vor zwei Jahren schon einmal in Chamba und war im Vorfeld sehr gespannt, was sich in der Zeit verändert hatte.

Der Schulcampus ist um einiges angewachsen und zahlreiche Bauten sind entstanden. Neben der Senior High School gibt es jetzt auch einen Kindergarten, eine Primary School und eine Junior High School. Am 18. Dezember wird die Schuleinweihung aller Schulen durch den Bischof stattfinden, auch wenn manche Schulen schon seit ein paar Jahren stehen. Außerdem sind Lehrerwohnungen, ein Kloster, das momentan von drei Schwestern bewohnt wird, Fachräume und ein Verwaltungsgebäude entstanden. Damit sind alle Auflagen erfüllt, und die Senior High School wird im Frühjahr 2016 die staatliche Anerkennung bekommen. Damit dürfen die Schüler dann das Abitur an der Schule in Chamba schreiben und müssen ihr Abitur nicht der drei Stunden entfernten staatlichen Schule in Tamale ablegen, vor allem weil sich das Abitur über mehrere Wochen zieht.

Die deutschen Besucher mit Pfarrer Renner, den Klosterschwestern und den Pfarrerköchinnen.

 

Beeindruckt war Daniela Senft auch davon, wie viele Kinder auf diesem Schulcampus unterrichtet werden. Im Kindergarten sind es 115 Kinder, in der Primary School 135, in der Junior High School 107 und in der Senior High School 250, letztere ist ein Internat und die Schülerinnen und Schüler wohnen auf dem Areal. Insgesamt 39 Lehrerinnen und Lehrer unterrichten die Kinder. Es habe sich wahnsinnig viel verändert und positiv entwickelt, berichtet Senft. Schön sei auch gewesen, die strahlenden Kinderaugen zu sehen und ihre Freude darüber in die Schule gehen zu dürfen.

Die Mädchen und Jungen kommen aus einem Umkreis von 180 Kilometern. Da nur die Senior High School ein Internat ist, schlafen die Schülerinnen und Schüler teilweise bei Familien in der Nähe auf dem Boden. Aus diesem Grund ist das oberste Ziel von Pfarrer Renner im Moment, auch aus der Junior High School eine Heimschule zu machen. Daniela Senft und ihre Mitreisenden konnten viele Sach- und Geldspenden mit nach Chamba bringen. Die Kinder freuten sich sehr über Trikots, T-Shirts und Süßigkeiten. Auch die Schülerinnen und Schüler aus dem Patenkinderprojekt traf Daniela Senft, darunter auch ihr eigenes Patenkind. Bei dieser Gelegenheit wurden Fotos für die Weihnachtspost gemacht.

Das Projekt wird jetzt über den Verein „Verein Ghana-Hilfe Pfarrer Renner“ koordiniert, so gibt es eine schnellere Abwicklung, damit das benötigte Geld auch pünktlich vor Ort ist. Die Spenden und das Geld für die Patenkinder komme zu 100% da an, wo es nötig ist. Kein Cent gehe an administrativen Aufwand, alles gehe an die Bedürftigen, ist das Fazit von Daniela Senft. Pfarrer Renner sei ein Pfennigfuchser und wechsele das Geld nur bei einem günstigen Wechselkurs.

Für sie steht fest, dass sie das Projekt auch weiter unterstützen wird und auch einen weiteren Besuch in Ghana schließt sie nicht aus. Sie durfte auch einen Unterrichtsstunde in der Junior High School geben. Dort sprach sie mit den Kindern über ihre Zukunfts- und Berufswünsche. Ganz oft sei Pfarrer als Wunschberuf genannt worden.

 


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