Dank an Pater Matthew

Nachdem in den letzten Tagen erst die Niederbronner Klosterschwestern das Schwandorfer St.Barbara-Krankenhaus für immer verlassen haben, ist am Montag nun auch der langjährige Seelsorger Pater Matthew feierlich verabschiedet worden. Im Amtszimmer des Oberbürgermeisters Andreas Feller saß Pater Matthew mit Pater Frances und begründete seinen Abschied: „Ich werde im September 80 Jahre alt.“


Pater Matthew blickt auf zehn Jahre Seelsorge in Schwandorf  zurück. „Ich habe nie Probleme gehabt, es gab nie Schwierigkeiten mit den Menschen.“ Ihn erfülle große Zufriedenheit mit seiner Arbeit, sagte der indische Geistliche.

Er war im Jahre 1993 nach Köln gekommen; im Jahre 2006 wurde er nach Schwandorf versetzt. Er hat seine gesamte Zeit im Wohnheim des Krankenhauses gelebt. Pater Matthew will am 04. September wieder zurück in seine Heimat Indien, und zwar nach Kochi. Bei der Frage, was er am meisten vermissen werde, schlug jemand das bayerische Bier vor. Doch hier winkte der Karmelitenpater ab. In Indien sei es undenkbar für einen katholischen Geistlichen, dass er Alkohol konsumiere oder rauche. Am meisten fehlen werden ihm nach eigener Aussage die vielen Freundschaften, die er in seiner Zeit in der Oberpfalz knüpfen konnte. Freundschaften seien im Leben überhaupt das Wichtigste, sagte der Pater.

Der war dem Oberbürgermeister auch schon lange vor dessen Zeit als Stadtoberhaupt bekannt. Pater Matthew war guter Kunde des Computergeschäfts, in dem Feller Teilhaber war. „Meistens hat’s am Internet gefehlt“, meinte Feller. Er übergab Pater Matthew als Abschiedsgeschenk einen Bildband über Schwandorf und dankte dem Geistlichen für seine Seelsorge. Am Schluss drückte Feller alle guten Wünsche für seine Zukunft in Indien aus.