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Weihere_20210920-113208_1 Stefan Weiherer von den Grünen erklärte seinen Rücktritt. Bild: © Hans-Peter Weiß

Die Infrastruktur in mehreren Bereichen im Fokus

2 Minuten Lesezeit (316 Worte)

Wackersdorf. Gemeinderatsmitglied Stefan Weiherer (Bündnis 90/Die Grünen) hat seinen Rücktritt erklärt. In seiner jüngsten Sitzung brachte der Gemeinderat wichtige Beschlüsse zur Verbesserung der Infrastruktur auf den Weg.


Infolge der Sanierung der Sporthalle tagte der Gemeinderat erstmals im Pfarrheim. Auf der umfangreichen Tagesordnung stand auch ein Antrag von Stefan Weiherer (Die Grünen) vom 26. Juli an Bürgermeister Falter, indem er die Niederlegung seines Amtes erklärte. Der Professor für Angewandte Ingenieurwissenschaften und Vizepräsident an der Hochschule Ansbach führte seinen Umzug nach Regensburg als Erklärung an. Bei der letzten Gemeinderatswahl (2020) hatten die Grünen erstmals zwei Sitze erobern können. Weiherer erhielt 817 Stimmen. Zusammen mit Sonja Probst (631 Stimmen) hatte Stefan Weiherer die Belange der Gemeinde vertreten. Seine Amtszeit endet Ende September. Für Weiherer könnte Ulrike Pelikan-Roßmann in das Gemeindeplenum nachrücken. Sie konnte vergangenes Jahr 492 Stimmen auf sich vereinen.

Die „weißen Flecken" im Wackersdorfer Mobilfunknetz standen wiederholt zur Debatte und werden wohl auch beseitigt. Insbesondere die Versorgung im Ortsteil Rauberweiherhaus und den nördlichen Industriegebieten gab es seit Jahren Beschwerden. Ein Antrag der Gemeinde an die Telekom auf Errichtung eines Mobilfunkmasten auf dem Großparkplatz, nahe des Murner Sees, wurde jetzt positiv beschieden. Die Verbesserung werden insbesondere die Rettungsdienste und die Feuerwehr Rauberweiherhaus (Handy-Alarmierung) sowie die Betriebe im Industriegebiet Nord und die Besucher des Murner Sees als auch des Erlebnisparks „Wasser-Fisch-Natur" spüren. Die Funkinfrastruktur wird zudem durch die Aufstellung weiterer zwei Masten auf dem BMW-Areal sowie an der Bahnlinie und einem Masten direkt in Rauberweiherhaus merklich verbessert.

Grünes Licht erhielt auch die Sanierung der Höhenstraße. Diese wird in zwei Teilbereiche, einmal links der Sportplatzstraße (Teil 1) mit rund 360 Meter und einmal rechts der Sportplatzstraße (Teil 2) mit cirka 300 Meter unterteilt. Baubeginn ist im April 2022. Die Kosten der Komplett-Sanierung werden sich auf rund 2,064 Millionen Euro belaufen. Parallel dazu wird auch die 80 Meter lange Sonnenstraße mit eingebunden. Hier belaufen sich die Zusatzkosten auf etwa 190 000 Euro. 

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