Die Welt der Modellbahn in Ensdorf

 

Der Modelleisenbahnclub „Unteres Vilstal“ folgt seiner bewährten Tradition, alle zwei Jahre eine große Modelleisenbahnausstellung zu organisieren. So lädt er am Samstag und Sonntag, dem 26. und 27. September, zu seiner 12. Ausstellung in das Kloster Ensdorf ein. Öffnungszeiten sind jeweils von 9 bis 18 Uhr, wobei um 17 Uhr jeweils letzter Einlass sein wird. Für das leibliche Wohl der Besucher ist wie immer bestens gesorgt.In einer kleinen Cafeteria können sie eine Pause einlegen und sich bei Kaffee und Kuchen oder einem kleinen Imbiss stärken.

Am Samstag um 10 Uhr wird Schirmherr Bürgermeister Erwin Geitner aus Rieden die Ausstellung eröffnen, zudem sind Gäste aus Politik, Verwaltung, Geistlichkeit geladen. In den vergangenen beiden Jahren war der MEC mit seiner Jugendgruppe ausgesprochen rührig. „In der letzten Zeit aber,“ so Vorsitzender Reinhard Roth, „nutzten wir nach den Vereinsaktivitäten intensiv die Zeit um uns auf die diesjährige Ausstellung vorzubereiten.“ Im Wittelsbachersaal des Klosters wird die beliebte Anlage der originalgetreuen Vilstal-Strecke von Amberg nach Schmidmühlen in Baugröße N zu bestaunen sein. Mit ihr präsentiert der MEC ein echtes Stück Heimatgeschichte – „die Vilstalstrecke im Betrieb.“

Dazu natürlich auch viele eindrucksvolle Dioramen. Ausgestellt werden auch das Kohlekraftwerk von Schwandorf, der große Hauptbahnhof Baden, die Heereskaserne aus Pfreimd, ein Truppenübungsplatz mit Panzerschießbahn und ein Teil des Heeresfliegerhorstes von Roth, sowie eine große Stadt mit Altstadtkern und Flussschifffahrt. Peter Wawrzynaik von DC-Cars wird im Saal selbst fahrende Fahrzeuge zeigen, im Foyer Edgar Dobler die große Spur 1 1:32. Auch werden dort von der Herren Müller aus Freihöls Nachbauten von Bahngebäuden im Maßstab 1:87 (anhand von Originalplänen) zu sehen sein. Im Fürstensaal präsentiert die Jugendgruppe ihr überarbeitetes Rangierspiel, das durch eine Z21-Zentrale gesteuert wird.

Auf dem Klosterdachboden, den heiligen Halölen des MEC, wird im Raum 1 wird für Modellbahn- und Militärliebhaber neu präsentiert. So das neu gebaute Hochgebirge mit Seilbahn, kleinem Zoo, der mit dem Car-System angefahren werden kann auf die Besucher. Das sind aber nur zwei von vielen Neuerungen auf der Oberpfalz-Modul-Anlage, die der Verein alle zwei Jahre der Öffentlichkeit zeigt. Zudem sind 100 Module der OMA-Großanlage mit über 300 Metern HO-0Gleis zu bestaunen. Weiter sind zahlreiche Exponate, diverse Modellbahnanlagen, auch im Fahrbetrieb unter Abdunklung mit Nachtfahrsimulation, zu sehen.

Im Raum 2 wird vieles für Modellbahn- und Militärliebhaber neu präsentiert. Die Verantwortlichen des Modelleisenbahn-Clubs weisen darauf hin, dass aus feuerpolizeilichen Gründen der Ausstellungsteil auf dem Dachboden leider auf 30 Besucher begrenzt ist. Dies bedeute, dass etwa nach 30 bis 40 Minuten die Besucher durchgewechselt werden müssen. Man könne aber auch mehrmals diesen Ausstellungsteil besuchen.