Englhardt-Kopf-Martina Martina Englhardt-Kopf wurde mit einem deutlichen Votum zur Direktkandidatin für den Bundestag bestimmt. Bild: Fabina Borkner

Schwandorf. Mit einem deutlichen Votum haben sich die CSU-Delegierten des Bundeswahlkreises 234 am Samstagvormittag für Martina Englhardt-Kopf als Direktkandidatin für den Bundestag ausgesprochen.


Die Schwandorferin konnte von 160 Delegiertenstimmen 96 für sich verbuchen. Ihr Mitbewerber Matthias Scherr aus Rötz erreichte 64 Stimmen. Damit musste sich Scherr ausgerechnet an seinem eigenen Geburtstag geschlagen geben.

Martina Englhardt-Kopf, bislang zweite Bürgermeisterin der Großen Kreisstadt Schwandorf sowie Vorsitzende der CSU-Fraktion im Schwandorfer Kreistag, tritt damit nun für die Landkreise Schwandorf, Cham sowie für die Gemeinden Brennberg und Wörth an der Donau an.


Die Wahl fand in der Schwandorfer Oberpfalzhalle statt. Vor Beginn konnte sich jeder Delegierte auf Corona testen lassen. In der Halle galten die üblichen Hygiene- und Vorsichtsregeln.


Englhardt-Kopf zeigte sich ob des eindeutigen Ergebnisses sehr erfreut und versprach, jetzt aktiv und als Ansprechpartnerin für alle Bewohner im Wahlkreis den Wahlkampf aufzunehmen. Zu den Erstgratulanten zählten der bisherige Wahlkreisabgeordnete Karl Holmeier, der nicht mehr antreten wird, ebenso wie der Schwandorfer Kreisvorsitzende MdL Alexander Flierl, die Landräte Thomas Ebeling und Franz Löffler sowie die Staatsministerin a. D. Emilia Müller und die Staatssekretärin a D. Marianne Deml. Auch Matthias Scherr sprach seiner Mitbewerberin Respekt und Gratulation aus.