Puppe_fr_Museum_Nittenau Museumsleiterin Birgit Auburger präsentiert das neue Ausstellungsstück Bild: © Alexandra Oppitz

Nittenau. Museumsbesucher finden ab sofort im Stadtmuseum Nittenau ein ganz besonderes Ausstellungsstück. Eine Puppe mit Biskuitkurbelkopf und Schlafaugen aus den 1920er Jahren lässt das Herz vieler Spielzeugliebhaber höherschlagen.


„Die Puppe ist ein echter Hingucker", erzählt Museumsleiterin Birgt Auburger, „außerdem ist sie für ihr Alter in einem außerordentlich guten Zustand."

Der Körper des Ausstellungsstückes wurde aus Mischmasse angefertigt und mit Baumwollschnüren mit den Gliedmaßen verbunden. Eine Besonderheit stellt der Kopf dar, welcher aus Biskuitporzellan besteht. Am unteren Teil des Hinterkopfes lässt sich die Marke „A. M. Germany 341/310K erkennen", weshalb die Puppe der Firma Armand Marseilles aus Sonneberg Thüringen zugeordnet werden kann. In der Fabrik wurden auch Porzellanköpfe für Puppen anderer Spielzeugfirmen produziert. Der Wert des Stückes beläuft sich auf einen mittleren, dreistelligen Betrag.

„Das Püppchen stammt aus dem Besitz der ehemaligen Nittenauer Lehrerin Frau Anneliese Lell und kam während der laufenden Saison zu uns ins Museum", berichtet Birgit Auburger.

Das besondere Stück kann ab sofort in der Ausstellung gefunden werden. Das Museum ist Dienstag und Donnerstag von 9 bis 11 Uhr und Mittwoch und Sonntag sowie an Feiertagen von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Führungen sind nach Terminvereinbarungen möglich. Der Eintritt ist frei.