Einsatzübung „Waldbrand am Wölsenberg“

Einsatzübung „Waldbrand am Wölsenberg“

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Nabburg. Die anhaltenden Trockenperioden im Verlauf des kürzlich vergangen Sommers haben gezeigt, wie schnell die Wälder und Wiesen in der Oberpfalz vertrocknen können. Nur eine unachtsam weggeworfene Glasflasche oder eine Zigarette können verehrende Situationen auslösen. Wälder und Grasflächen stehen schnell in Flammen. Die Feuerwehren im Landkreis Schwandorf versuchen, sich immer bestmöglich auf alle Einsatzeventualitäten vorzubereiten, so auch auf Wald - & Flächenbrände.

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So übte man am vergangenen Wochenende, einen fingierten Waldbrand im „Wölsenberg“ zu löschen. Zunächst wurde ein Pendelverkehr von den Ortsseiten Diensdorf und Wölsendorf mit sieben Tankfahrzeugen eingerichtet. Parallel wurde eine Wasserförderstrecke, beginnend von der Naab von Wölsendorf, mit B-Schläuchen von 2200 Metern aufgebaut. Insgesamt wurden in der Schlauchstrecke sechs Tragkraftspritzen benötigt, um entsprechendes Löschwasser zur fingierten Brandstelle zu befördern.

Bereits im Vorfeld hatten sich die teilnehmenden Feuerwehren in einer Maschinistenfortbildung in der Theorie auf diese Übung vorbereitet. Vorbereitet und koordiniert wurde die Übung durch den örtlich zuständigen Kreisbrandmeister Helmut Schatz sowie Ausbilder Marin Pösl. Zur Abschlussbesprechung auf dem Firmengeländer der Firma Lehner dankte Schatz allen beteiligten Feuerwehren. Die anwesenden Mandatsträger der Gemeinden Stulln, Schwarzenfeld und Nabburg waren überrascht von der starken Beteiligung der Einsatzkräfte.

Die Übung habe gezeigt, dass trotz der schwierigen Lage der Ortschaft Wölsenberg ein „nein“ nicht akzeptiert wird von den Einsatzkräften und die Herausforderung gemeinsam gemeistert wird, so Nabburgs Bürgermeister Armin Schärtl. Manfred Wendl und Christina Bauer dankten für den großartigen Zusammenhalt der Feuerwehren. Kreisbrandinspektor (KBI) Johann Gietl appellierte an die Feuerwehren, die „Kernaufgabe“ Brandbekämpfung als Hauptaufgabe wieder mehr in den Fokus der Ausbildung zu rücken. 

Beteiligte Einheiten:

118 Einsatzkräfte aus 16 Feuerwehren
FF Wölsendorf, FF Diendorf, FF Pretzabruck, FF Stulln, FF Nabburg, FF Schwarzenfeld, FF Neusath, FF Altfalter, FF Fortzersricht, FF Schwarzach b. NAB, FF Unteraich, FF Weiding b. Schwarzach, FF Schwandorf, FF Pfreimd, FF Schmidgaden, Luftbeobachter Schmidgaden

Als Beobachter und Gäste aus der Feuerwehr Landkreisführung waren gekommen:

Kreisbrandrat (KBR) Robert Heinfling, Kreisbrandinspektor (KBI) Johann Gietl, Kreisbrandmeister (KBM) Günther Ponnath, Kreisbrandmeister (KBM) Dieter Schweiger, Fachberater (FB) Hans-Jürgen Schlosser


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