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Engagiert – nicht nur an der Pfeife: Ehrungen der Aktion „Danke Schiri“ auf Landesebene

Engagiert – nicht nur an der Pfeife: Ehrungen der Aktion „Danke Schiri“ auf Landesebene

2 Minuten Lesezeit (337 Worte)

„Danke Schiri“ sagte jetzt der Bayerische Fußball-Verband (BFV) bei der Ehrung auf Landesebene im Rahmen der gleichnamigen DFB-Aktion. Dabei würdigten BFV-Vizepräsident Jürgen Pfau und Verbands-Schiedsrichterobmann Walter Moritz das große, teilweise langjährige und über den Fußballsport hinausgehende ehrenamtliche Engagement der in den sieben bayerischen Bezirken
nominierten Schiedsrichter, die in den drei Kategorien „unter 50 Jahre“, „über 50“ und Schiedsrichterinnen ausgezeichnet wurden.

 

Die jeweilige Bezirksschiedsrichterobleute – für die Oberpfalz Andreas Allacher – stellten die Kandidaten vor, von denen drei zur Bundesehrung im Mai nach Dortmund fahren dürfen. Bei den Schiedsrichterinnen wurde die Oberpfalz von Teresa Mauerer vertreten, die seit 2013 pfeift. Nach ihrem Abitur fasste die damals 17-jährige und aus der kirchlichen Jugendarbeit kommende
Tiefenbacherin den Entschluss, für ein Jahr in die Entwicklungshilfe nach Paraguay zu gehen, wo sie eine Suppenküche betreute, im Kindergarten mithalf und in ihrer Freizeit Holzhütten für bedürftige Familien baute. Dabei riss er Kontakt zur Schiedsrichtergruppe Cham nie ab, erzählt sie. Sogar Regeltests wurden ihr per E-Mail nach Südamerika nachgeschickt. Nach ihrer Rückkehr habe sie wieder in die Schiedsrichtergilde eingereiht, wobei sie sich auch in der Werbung und Betreuung des Schiedsrichternachwuchses einbringt.


Ebenfalls „alles andere als ein typischer Vertreter einer Null-Bock-Generation“, so Andreas Allacher, ist Simon Ettl von der Gruppe Regensburg. Auch der U50-Vertreter der Oberpfalz engagiert sich weit über das Schiedsrichterwesen hinaus, wo er selbst Spiele bis zur Kreisliga pfeift und zwei Jahre als Jugendeinteiler tätig war: in der kirchlichen Jugendarbeit seiner Heimatpfarrei Obertraubling, als Jugendleiter des örtlichen Schützenvereins und politisch als JU-Ortsvorsitzender und Vorstandsmitglied des CSU-Ortsverbandes.


Ein Schiedsrichter-Urgestein ist der oberpfälzische Ü50-Vertreter Ludwig Schreml. Der ehemalige Landesliga-Schiedsrichter aus Eschenbach hat in 56 Jahren rund 8000 Spiele gepfiffen und ist auch
im Alter von 82 Jahren noch Wochenende für Wochenende an der Pfeife. 28 Jahre war er Jugendeinteiler in der Gruppe Weiden, lange Zeit auch deren Kassier. Über den Fußball hinaus, berichtete
Bezirksobmann Andreas Allacher, ist Schreml auch in vielen weiteren Vereinen ehrenamtlich aktiv: Seit elf Jahren ist er zudem „Stadtbote“ in Eschenbach und hat als solcher im Jahr 2017 rund 235
Geburtstagskindern im Namen seiner Heimatstadt gratuliert.

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