„Fahrendes Schmuggelversteck“ für Zigaretten

„Fahrendes Schmuggelversteck“ für Zigaretten

1 Minuten Lesezeit (228 Worte)

Further Zöllner stellen fast 50.000 Stück Schmuggelzigaretten sicher.

Ihre jahrelange Erfahrung kam den Zöllnern der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald  des Hauptzollamts Regensburg vor kurzem zu Gute, als sie ein Pärchen überführten, das ca. 50.000 Stück unversteuerte Zigaretten nach Deutschland einschmuggeln wollte.

Die Zöllner zogen in der Nähe von Wörth an der Donau das aus Südosteuropa kommende Fahrzeug aus dem fließenden Verkehr.

„Wir fahren ein paar Tage zu Verwandten nach Frankreich, Zigaretten oder Drogen haben wir aber nicht dabei“, so die Auskunft der Reisenden.

Da sich bei der Kontrolle  jedoch große Unregelmäßigkeiten am Unterboden des Fahrzeugs zeigten, brachten die Zöllner den Pkw zu einer nahe gelegenen Halle.

Dort stellte sich heraus, dass die gesamte Auspuffanlage „umgeleitet“ wurde und der Tank nicht serienmäßig verbaut war.

Durch Einbau eines Blechs am Unterboden entstand ein zusätzlicher Hohlraum, der sich von der hinteren Stoßstange bis zum Fahrersitz erstreckte. Durch vier angerachte Blechdeckel, die am Fahrzeugboden verschraubt waren, gelangten die Zöllner an das Versteck, in dem sich  insgesamt 209 Stangen Schmuggelzigaretten befanden. Nach der Demontage der hinteren Seitenverkleidungen und Lautsprecher kamen weitere 33 Stangen unversteuerte Zigaretten zum Vorschein.

Die Zöllner stellten das Schmuggelgut sicher und leiteten gegen die beiden Personen Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein.

Die Zigaretten sollten gewinnbringend in Frankreich verkauft werden, der verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf ca.8.100,-- Euro.

Die weitere Sachbearbeitung übernahm das Zollfahndungsamt München – Dienstort Nürnberg.


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