Falsche Kriminalbeamte in Regensburg aufgetreten

Falsche Kriminalbeamte in Regensburg aufgetreten

1 Minuten Lesezeit (268 Worte)

Smybolbild: (c) Christoph Droste, pixelio.de

Zwei Männer, die sich als Kriminalbeamte ausgegeben haben, entwendeten am Freitagvormittag, 12.05.2017, bei einer 85-jährigen Regensburgerin Bargeld.

Die beiden bislang unbekannten Täter klopften im Regensburg Stadtteil Königswiesen an die Wohnungstüre der Rentnerin und zeigten eine Art Dienstausweis vor. Sie gaben an, von der Kriminalpolizei zu sein und hätten festgestellt, dass bei der Dame am Tag zuvor eingebrochen wurde. Daher möchte man nachsehen, ob etwas fehlt. Um ihre Glaubwürdigkeit zu steigern, machten die Männer Angaben darüber, wo sich die Frau tags zuvor aufgehalten hat, vermutlich wurde sie schon hier beobachtet.

So gelangten die beiden Männer in die Wohnung und hielten sich annähernd eine Stunde darin auf. Nachdem sie die Wohnung wieder verlassen haben, stellte die Wohnungseigentümerin fest, dass ihre Tasche und andere Gegenstände fehlen. Die Unbekannten haben einen niedrigen vierstelligen Bargeldbetrag erbeutet.

Auch Aktuell werden immer wieder Fälle bekannt, bei denen Unbekannte auch telefonisch Kontakt suchen, sich als Polizeibeamte ausgeben und mit dem Vorwand, es sei am Tag oder Tage zuvor eingebrochen worden, Kontakt herstellen und Vertrauen schaffen wollen.

Die Polizei warnt vor den Tätern und weist auf folgendes hin:

Wenn sie von der Polizei angerufen werden, erscheint auf ihrem Display niemals die 110, auch nicht in Kombinationen mit Vorwahlen oder ähnlichem.

Kriminalbeamte und Polizeibeamte in zivil weisen sich unaufgefordert mit dem Dienstausweis der Bayerischen Polizei aus. Wenn Sie nicht sicher sind, ob es sich um Polizisten handelt, lassen sie sich Name und Dienststelle nennen und rufen sie die 110 an.

Wenden sie sich eventuell auch an ihre Nachbarn, Verwandte oder Personen ihres Vertrauens, bevor sie Unbekannte in ihr Haus oder ihre Wohnung lassen.


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