Faschingsball in Rieden

Großes Remmidemmi am Faschingssamstag im Riedener Schützenheim: Freiwillige Feuerwehr und Vilstalschützen hatten zum  „Faschingstanz für alte und junge Maschkerer“ geladen.

Der Frechetsfelder Fink, der Gundel Horst, spielte zum Tanz auf. Forderte mit Faschingsschlager und heißen Rhythmen zum Tanz auf. Da tummelten sich Clowns in Massen auf der Tanzfläche und auch in der Bar, Cowboys, süße Engelchen. Schmetterlinge, ein Trupp FBI-Agenten und gar ein grünes Mars-Männchen wollten den Riedener Fasching genießen.

Natürlich durften auch die Riedener Narrhallesen nicht fehlen. Angeführt von Ehrenpräsident Hans-Joachim Ernst und Hofnarr Kurt Zittlau eskordierte die Prinzengarde der Rot-Weiß-Goldenen das Prinzenpaar, ihre Lieblichkeit Prinzessin Christine I. und Prinz Michael IV. in den Saal. Ehrenpräsident Ernst versprach „unsere Gardemädchen werden ihnen ein Super-Programm bieten“.

Tanzen, schunkeln, lachen und singen sehe sie als ihren Auftrag verkündete Prinzessin Christine dem närrischen Volk, fügte an „und ein Küsschen in Ehren, wer will’s mir verwehren“. Prinz Michael gab sich überzeugt, dass „wer mit uns feiert so schnell nicht mehr heim will“. Orden und Bussis von Prinzessin Christine gab es für den Vorsitzenden der Riedener Wehr Herbert Scharl und seinen Amtskollegen Richard Reiser, der  aus Ensdorf gekommen war. Nach einem kräftigen dreifachen „Rieden – oho“ begeisterten die Gardistinnen mit ihrem Gardetanz, den sie flott aufs Parkett legten.

Mit zwei Sketchen, bei einem musste sich ein des Englischen nicht mächtigen Gewinner einer Londonreise bei einem Lokalbesuch bewähren. Dass sich die Feuerwehr auch selbst auf die Schippe nehmen, bewies sie beim „Streik der Feuerwehrmänner“.  Diese waren nur zum Einsatz zu bewegen, als sie hörten, „dass die Brauerei brennt“. Zu später Stunden zeigten die Gardistinnen zeigten in tollen Kostümen ihren atemberaubenden Showtanz unter dem Titel „Material-Girls“. Der Gundel Horst aber spielte weiter auf und nach einem anstrengenden Tanz ging es meist ab in die Bar.