"Frechdachse" beziehen ihren Bau

Die Johanniter haben sich in Deuerling erneut als verlässlicher Partner in Sachen Kinderbetreuung bewiesen. Nachdem bereits der Kinderhort „Fuchsbau“ und die Kinderkrippe „Bergzwergerl“ in der Nähe der Schule angesiedelt sind, wurde nun die Kindergartengruppe „Frechdachs“ ins Leben gerufen. Die „Frechdachse“ haben ihre Heimat in den Räumen der Grundschule gefunden, eine ideale Lösung, da die Kinder quasi vom Hort über den Kindergarten bis hin zur Schule in der gewohnten Umgebung bleiben können.Derzeit sind in der Gruppe, die maximal 20 Kinder aufnehmen kann, elf Kinder - darunter mit Bastian ein Bub, der quasi der Hahn im Korb ist. Betreut werden die Kleinen von einer Erzieherin und einer Kinderpflegerin. Bei der Einweihungsfeier begrüßten die Kleinen ihre Ehrengäste mit einem Lied. Die Leiterin des Johanitter-Kindergartens und des Hortes, Monika Hechtbauer erzählte, dass die Kinder in den letzten Monaten schon heimisch geworden sind. Einen großen Dank richtete sie an die Eltern der Frechdachse, die den Tag der offenen Tür in Hort und Krippe, der sich der Einweihung anschloss, mitgestalteten.

Bürgermeister Diethard Eichhammer blickte auf den Beginn der Planungen zurück, als man vom Landratsamt die Mitteilung bekam, dass künftig mehr Kinder einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz hätten, als Plätze bisher angeboten wurden. Nachdem in Laaber und Brunn keine Möglichkeit einer Unterbringung bestand, schaute man in Deuerling nach adäquaten Lösungen. Eichhammer wandte sich an die Schulleitung, ob es nicht möglich wäre, hier einen Raum freizustellen. War es am Anfang nicht ganz so einfach, konnte der Bürgermeister die Lehrerschaft schnell mit seinem Konzept überzeugen, so dass diese die Räumlichkeiten frei machten. Nachdem man den Konsens gefunden hatte, konnte man in die Planungsphase übergehen und innerhalb von knapp fünf Monaten zogen die Kleinen ein.

Eichhammer versprach für den Sommer ein weiteres Highlight, das Umfeld der Schule soll ein ganz neues Gesicht bekommen. Es sollen Spielmöglichkeiten geschaffen werden, die beispielhaft in der Umgebung sein werden, so das Gemeindeoberhaupt. Nachdem man bei der Feier nur lauter glückliche Gesichter sah, war die Entscheidung des Gemeinderates richtig, hier die Kindergartengruppe anzusiedeln, stellte Eichhammer stolz fest. Der Regionalvorstand der Johanniter Ostbayern, Martin Steinkirchner dankte der Gemeinde und ihrem Bürgermeister für das Vertrauen, das sie den Johannitern entgegenbringen. Steinkirchner fragte, was man für einen schönen Kindergarten brauche? Zum einen ein schönes Umfeld bzw. schöne Räume und zum anderen Menschen, die sich liebevoll um die Kleinen kümmern.

Für ihren Einsatz um die Kinder überreichte Steinkirchner an Monika Hechtbauer und ihre Kolleginnen jeweils einen Blumenstrauß. Die Kinder bekamen als Geschenk ein Wimmelbuch, das gleich mit Begeisterung in Beschlag genommen wurde. Nach dem kirchlichen Segen von Pfarrer Dr. Waldemar Spyra und Pfarrerin Sibylle Thürmel konnten die Kleinen endlich ihren Eltern und Großeltern ihr neues Reich zeigen. Man merkte den Kinder richtig an, wie wohl sie sich fühlen.