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DSC_3907 Gehrardt Heller (Tiefbau), Roland Kittel (City-Manager), Roland Stehr (Tiefbau) und Dominik Fischer (Ordnungsamt) informierten über den aktuellen Baufortschritt (c) by Johannes Hartl

Friedrich-Ebert-Straße: Sanierung des Wendelinplatzes steht bevor

3 Minuten Lesezeit (639 Worte)
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Schwandorf. In der Friedrich-Ebert-Straße steht der dritte von insgesamt vier Bauabschnitten kurz vor dem Abschluss. Nun wird der Wendelinplatz in Angriff genommen.

„Es ist schön zu sehen, was aus der Friedrich-Ebert-Straße geworden ist", sagte City-Manager Roland Kittel am Freitag, als die Stadt über den aktuellen Baufortschritt informierte. Der dritte von insgesamt vier Bauabschnitten steht demnach kurz vor dem Abschluss; er betrifft den Bereich von der Bahnhofsstraße bis zur Schwaigerstraße.

Das Pflaster ist laut Roland Stehr vom Sachgebiet Tiefbau inzwischen weitgehend verlegt. Jetzt müssen nächste Woche in der Schwaigerstraße bloß noch Teile des Gehwegs verlegt sowie die Beleuchtung in Teilen der Friedrich-Ebert-Straße installiert werden. Bis zum Bürgerfest, das am 13. und 14. Juli steigt, werden die Arbeiten auf jeden Fall abgeschlossen sein.

Schwaigerstraße ab 15. Juli für Autoverkehr frei

Die feiernden Schwandorfer sind dann mit die ersten, die sich über die neue Straße freuen können, zumal diese ins Bürgerfest mit eingebunden wird. Für die Autofahrer wird sie schließlich gleich nach Abschluss des Bürgerfests ebenfalls freigegeben; sie können also spätestens ab dem 15. Juli wieder von der Schwagierstraße kommend in Richtung des Marktplatzes abbiegen.

„Es ging zum Glück zügig voran und es hat keine größeren Verzögerungen gegeben", zog City-Manger Kittel eine erste positive Bilanz der bisherigen Maßnahmen. Die Großbaustelle, die der OB jüngst sogar mit einer Operation am offenen Herzen verglichen hat, werde peu à peu immer kleiner. Und auch die Erreichbarkeit der Geschäfte werde sich mit dem Abschluss des dritten Bauabschnittes deutlich verbessern, zeigte sich Kittel überzeugt.

Umgestaltung des Wendelinplatzes steht bevor

Die Arbeiten am vierten (und letzten) Bauabschnitt sind derweil bereits im vollem Gange, wie Roland Stehr berichten konnte. „Da sind wir schon weit fortgeschritten." Vor allem die Maßnahmen im Untergrund seien mittlerweile weitgehend abgeschlossen, dazu zählen hauptsächlich die Erneuerungen der unterirdischen Leitungen und die Vorbereitung der Fernwärme. „Deshalb können wir jetzt den letzten großen Abschnitt angreifen", so der Sachgebietsleiter.

Konkret ist das der Wendelinplatz, wo die Friedrich-Ebert-Straße in die Wackersdorfer Straße übergeht und Autofahrer stadteinwärts fahren können, die von der Adenauer-Brücke kommen. Dieser Teil wird künftig grundlegend umgestaltet, erklärte Gerhardt Heller von der Tiefbauabteilung, der für die Stadt den Umbau der einstigen Bundesstraße in die Flaniermeile intensiv begleitet.

Stärkere Begrünung

Im Einzelnen wird sich die Straße in zwei getrennte Spuren aufteilen, sobald die Arbeiten abgeschlossen sind. In deren Mitte wird sich wiederum eine gepflasterte Insel befinden, welche die Form einer Banane aufweist und auch als Abbiegemöglichkeit für jene Autofahrer dienen wird, die von der Adenauer-Brücke kommend stadteinwärts fahren möchten. Die Ein- und Ausfahrt selbst wird mit Ampeln geregelt, auch um jeweils einen sicheren Übergang für die Fußgänger zu ermöglichen.

Laut City-Manger Roland Kittel wird der Bereich, der ab der Schwaigerstraße beginnt, dann auch dem Wunsch der Bürger nach einer stärkeren Begrünung Rechnung tragen. Gleich mehrere Bäume sollen dort für eine angenehme Atmosphäre sorgen, außerdem werde es voraussichtlich 21 Parkplätze geben. Denn anders als im vorderen Bereich, wo der Platz eingeschränkt ist, sei hier ausreichend Fläche für eine Bepflanzung und für Parkmöglichkeiten vorhanden, so Kittel.

Kleine Änderungen an der Verkehrsführung

Während der Arbeiten selbst werden kleinere Änderungen an der Verkehrsführung am Wendelinplatz nötig sein, um die dortigen Arbeiten zu ermöglichen. Grundsätzlich bleibt die Straße für Autofahrer zwar befahrbar, erklärte Heller. Doch aus den bisher zwei Spuren wird jetzt ein „Einbahnenbetrieb"; eine Ampel soll regeln, wer diese wann befahren darf. Dazu wird die Fahrbahn zeitweise in den Bereich verlagert, der gegenwärtig noch gesperrt ist. Ansonsten gibt es keine größeren Änderungen an der momentanen Verkehrsführung, außer dass die Weinbergstraße ab dem 15. Juli wieder regulär befahren werden darf.

Und wenn alles nach Plan läuft, wird die Sanierung der Friedrich-Ebert-Straße im Dezember 2019 sogar endlich vollständig abgeschlossen sein. Die Stadt jedenfalls ist optimistisch, dass die Arbeiten rechtzeitig fertig werden. „Wenn wir genauso viel Glück haben wie bisher, dann können wir den eng gestreckten Zeitplan bis Jahresende einhalten", zeigte sich Roland Stehr zuversichtlich.


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