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Führung durch Wackersdorfer Braunkohle

Führung durch Wackersdorfer Braunkohle

2 Minuten Lesezeit (302 Worte)

Anlässlich des „Tags des Geotops“ wird auch in diesem Jahr wieder eine kostenlose Führung durch die „Wackersdorfer Braunkohle“ angeboten.

 

Am Sonntag, den 20. September, um 14 Uhr, können Interessierte zusammen mit den drei Wackersdorfer Gästeführern Wolfgang Gruber, Elisabeth Wissmann und Rita Lengenfelder das Geotop sowie den gegenüberliegenden Tertiärwald erkunden. Treffpunkt ist direkt vor Ort am Eingang des Geotops, auf dem Parkplatz an der Industriestraße, gegenüber dem Tertiärwald in Wackersdorf.

Das vor drei Jahren eröffnete Geotop zählt zu den 100 schönsten in Bayern und wurde vor drei Jahren fertiggestellt. Die Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Hintergrundinfos zur Entstehung:

Bis 1982 wurde im Bereich Wackersdorf / Steinberg am See durch die Bayerische Braunkohle Industrie AG (BBI) im großen Stile Braunkohle abgebaut. Viele Tagebaugruben wurden noch während der Zeit der Kohleförderung mit Abraum aus neuen Gruben aufgefüllt. Nach dem Ende der BBI hat man mit großem Erfolg versucht, durch Rekultivierung die restlichen Gruben wieder ins Landschaftsbild zu integrieren. Hierbei sind beispielsweise der Murner See, der Brückelsee und der Steinberger See entstanden und bilden heute ein überregional bekanntes Freizeit- und Erholungsgebiet.

Im ehemaligen Abbaugebiet Westfeld südlich von Wackersdorf ist noch heute ein Kohleflöz sichtbar. Dieser geologisch und bergbaugeschichtlich bedeutende Aufschluss stellt das Geotop Nr. 99 dar.

Die E.ON Kraftwerke GmbH (früher Bayernwerk AG), die Eigentümerin der Grundstücke ist, auf denen sich das Geotop befindet, gestattet der Gemeinde Wackersdorf den Bereich des Geotops der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Gemeinde übernimmt im Gegenzug die Unterhalts- und Verkehrssicherungspflicht für die Vertragsfläche.

Bei der Verwirklichung dieses Projektes waren maßgeblich auch die Geologen des Bayerischen Landesamtes für Umwelt beteiligt. Durch das Bayernwerk wurden eine Besucherplattform sowie ein entsprechender Zugang errichtet. Dabei wurde mittels besucherlenkender Maßnahmen, wie Geländer, Aussichtsplattform und Abgrenzungen, darauf geachtet, dass die Natur des Geotops nicht durch die Besucher beeinträchtigt wird.

 

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