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Nominierung_FWG_Ehemann Reinhard Ehemann (Zweiter von links), hier mit MdL Joachim Hanisch, FWG-Ortsvorsitzendem Hans Beck und FWG-Kreisvorsitzender Dieter Jäger (von links) ist Bürgermeisterkandidat der FWG. Bild: (c) sir

FWG Bruck nominieren Reinhard Ehemann.

2 Minuten Lesezeit (348 Worte)

​ Reinhard Ehemann kandidiert für die Freien Wähler als Bürgermeister. Nachdem Amtsinhaber Hans Frankl erklärt hatte, dass er aufhört, wurde der gebürtige Brucker und Verwaltungsfachangestellter bereits als potenzieller Kandidat gehandelt. Seit Donnerstagabend nun ist es offiziell.

​ „Die Freie-Wähler-Geschichte weiterschreiben", betonte Hans Beck, Vorsitzender der FWG Bruck bei der Nominierungsversammlung im „Weißen Rössl", zu der er Bürgermeister Hans Frankl, stellvertretenden Landrat und MdL Joachim Hanisch, FWG-Kreisvorsitzenden Dieter Jäger, sowie zahlreiche Mitglieder willkommen heißen konnte. Beck dankte Frankl für dessen Arbeit bzw. Verdienste, die sich dieser während seiner Zeit im Rathaus erworben hatte. 

„Lauter Alpha-Tiere hier", meinte Jäger, zum ersten Mal dürfe er als Kreisvorsitzender eine Nominierungsversammlung abhalten. Bruck sei eine Freie-Wähler-Hochburg, mit einer jahrzehntelangen Strahlkraft über dem Landkreis hinaus. Das Feld sei vorbereitet, Frankl habe hervorragende Vorarbeit geleistet. MdL Joachim Hanisch sagte, es gehe heute darum, einen Kandidaten zu wählen, der am 15. März antrete. Bis 30. April sei Frankl noch im Amt. Auch Hanisch dankte ihm für seine geleistete Arbeit. Hanisch fungierte als Versammlungsleiter, der die Wahl leitete. 

Hans Beck schlug Reinhard Ehemann vor. Gemäß dem rechtmäßigen Wahlprozedere stellte sich der Kandidat vor: 49 Jahre alt, ein gebürtiger Brucker, hier aufgewachsen, verheiratet, drei Kinder. Nach einer technischen Ausbildung durchlief er eine weitere Ausbildung zur Verwaltungsfachkraft, seit 26 Jahren ist er im Brucker Rathaus tätig, wo er sämtliche Abteilungen kennengelernt habe. „Bei einer möglichen Wahl in das Bürgermeisteramt strebe ich vor allem ein verträgliches Miteinander an", so Ehemann. Für Bruck sehe er noch viel Potenzial, dabei müsse man stets die Fördermöglichkeiten im Auge behalten. Mit seinem breitgefächerten Wissen möchte er dem Bürger als kompetenter Ansprechpartner zur Seite stehen. Als aktiver Jäger, Imker und Gartler wisse er um die schützenswerten Belange der Natur. Gemeinsam mit seiner Frau vermittle er in der Familie einen kulturellen und naturnahen Lebensstil. 

Ehemann machte deutlich, dass er ein Ende des Schreckgespensts „Kombiklassen" anstrebe. Auch wünsche er sich ein betreutes Wohnen für Bruck. „Meine Zielrichtung ist eingestellt, hin zur Wohlfühlgemeinde für alle Generationen von Bruck", so Reinhard Ehemann. In geheimer Wahl wurde der Kandidat mit großer Mehrheit ins Rennen um den Chefsessel im Rathaus geschickt.


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