GdP: Schwandorfer Polizei fehlen Stellen

Schwandorf. Die GDP-Kreisgruppen Schwandorf, Nabburg und Burglengenfeld werden im nächsten Jahr fusionieren. Die Mitglieder der Polizeigewerkschaft Schwandorf fassten bei ihrer Sitzung am Dienstag im Heim des Schäferhundevereins einen Grundsatzbeschluss und beauftragten ihren Vorsitzenden Paul Groß, den Zusammenschluss vorzubereiten. 

Von den anderen beiden Ortsverbänden kamen inzwischen die gleichen Signale. Paul Groß verspricht sich von einer Fusion mehr Gewicht in der Verbandsarbeit und stärkere Resonanz bei geselligen Veranstaltungen. Schwandorf hat derzeit 29, Burglengenfeld 19 und Nabburg 17 Mitglieder.

Der Vorsitzende ehrte Herbert Schmid für 30 Jahre Zugehörigkeit zur Polizeigewerkschaft. Mit Blick auf die Statistik stellte Paul Groß fest, „dass sich die Wohnungseinbrüche in der Stadt in den letzten beiden Jahren verringert haben“. Diese Tendenz setze sich auch heuer fort. Was sich aber auf hohem Niveau stabilisiere, seien Vandalismus und Sachbeschädigung. Die polizeilichen Kontrollen hätten einen Rückgang bei den Rauschgiftdelikten bewirkt.

Paul Groß hält die Personalsituation an der Inspektion Schwandorf „weiter für angespannt“. Die Sollstärke betrage 46 Beamte, tatsächlich müsse die Inspektion aber mit 40 Leuten auskommen.