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Babyfe_Madlen_Deutschenbaur-pixabay Symbolbild: © Madlen Deutschenbaur, pixabay

Geburtshilfe Tirschenreuth nimmt Betrieb wieder auf

3 Minuten Lesezeit (613 Worte)

Am Samstag, den 1. Mai, nimmt die Geburtshilfe am Krankenhaus Tirschenreuth den Betrieb wieder vollumfänglich auf. Dann sind nach mehreren Monaten „Corona-Zwangspause" wieder Geburten in Tirschenreuth möglich. Die Zahl der Patienten, die aufgrund einer CoVid-19-Erkrankung am Krankenhaus Tirschenreuth behandelt werden müssen, hat sich in den vergangenen Wochen merklich reduziert.


Aus diesem Grund wird das Team der Geburtshilfe um Chefarzt Dr. Michael Rüth ab 01. Mai wieder für Geburten in vollem Umfang zur Verfügung stehen. „Unsere Patientinnen wurden am Klinikum Weiden hervorragend von den Hebammen, dem pflegerischen und ärztlichen Personal und allen weiteren beteiligten Bereichen betreut, dafür können wir uns nur bedanken. Wir haben uns sehr gefreut, dass unsere Patientinnen dort entbinden konnten und bedanken uns für das Verständnis. Jetzt freuen wir uns aber natürlich darüber, dass wir wieder für unsere Patientinnen hier in Tirschenreuth da sein können", erklärt Chefarzt Dr. Michael Rüth. 

Ab sofort können über die Frauenklinik in Tirschenreuth oder das MVZ vor Ort wieder Terminvereinbarungen für die Planung von Geburten am Krankenhaus Tirschenreuth durchgeführt werden. Auch die Begleitung der Geburt ist am Krankenhaus Tirschenreuth für werdende Väter natürlich möglich. Um beim gesamten Geburtsprozess dabei zu sein, muss ein Vater bei der Ankunft im Krankenhaus ein negatives Testergebnis (Antigen- oder PCR-Test) vorlegen und kann seine Frau dann sofort mit in den Kreißsaal begleiten. Liegt bei der Ankunft im Kreißsaal kein negatives Testergebnis des Vaters vor, kann er ab dem Zeitpunkt bei der werdenden Mutter bleiben, ab dem diese dauerhaft bis zur Entbindung im Kreißsaal bleibt. „Wir empfehlen werdenden Vätern deshalb, sich um den Zeitpunkt der Geburt regelmäßig testen zu lassen, um die Frau durchgängig bei der Geburt begleiten zu können", erklärt Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz. 

Bei geplanten Entbindungen (z.B. Einleitung oder geplanter Kaiserschnitt) und Besuchen von Mutter und Kind nach der Geburt muss – wie in allen anderen Bereichen des Klinikums auch – ein negatives Testergebnis eines Antigen- oder PCR-Tests vorgelegt werden (nicht älter als 48 Stunden). Ausnahmefälle (z.B. Besuch nach spontaner Geburt am Wochenende) werden hier aber entsprechend berücksichtigt. Unabhängig davon müssen Besucher weiterhin eine FFP2-Maske im Klinikum tragen. Nach der vorübergehenden Schließung Mitte Dezember war die ambulante Versorgung schwangerer Patientinnen über das MVZ St.-Peter-Straße weiterhin gewährleistet, Geburten wurden jedoch innerhalb des Klinikverbunds nur noch am Klinikum Weiden durchgeführt. „Wir konnten dadurch wichtige Kapazitäten für die Behandlung von CoVid-19-Patienten am Krankenhaus Tirschenreuth schaffen. Somit war gewährleistet, unsere Patienten bestmöglich in der Region zu versorgen", so Dr. Thomas Egginger, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz.

Die Kliniken Nordoberpfalz AG: Die Kliniken Nordoberpfalz AG ist Ihr leistungsfähiger Gesundheitspartner in der nördlichen Oberpfalz. Mit drei Akut-Krankenhäusern, einer Rehabilitationseinrichtung, einem Aus-, Fort- und Weiterbildungszentrum, einer Pflegeeinrichtung und einem Medizinischen Versorgungszentrum bieten wir koordinierte, fächerübergreifende Therapiekonzepte aus einer Hand unter dem Dach unseres Klinikverbunds. Pro Jahr helfen wir mehr als 100.000 Menschen auf unseren Stationen und in unseren Ambulanzen. Mit rund 30 medizinischen Fachabteilungen, darunter viele hochspezialisierte, nach den höchsten Richtlinien zertifizierte Fachzentren, in acht Häusern in der gesamten nördlichen Oberpfalz bietet die Kliniken Nordoberpfalz AG umfassende medizinische Versorgung aus einer Hand. 

Gleichzeitig sind wir der größte Arbeitgeber in der nördlichen Oberpfalz: Wir bieten rund 3.000 Menschen einen attraktiven und sicheren Arbeitsplatz und rund 300 jungen Frauen und Männern einen Ausbildungsplatz – damit sind wir auch der größte Ausbildungsbetrieb in der Region. Um dieser doppelten Verantwortung als Arbeitgeber und Gesundheitsdienstleister gerecht zu werden, müssen wir als Wirtschaftsunternehmen erfolgreich agieren. Nur dadurch sind wir in der Lage, in innovative Diagnose- und Therapietechniken zu investieren, das Leistungsangebot kontinuierlich zu erweitern und wichtige bauliche Maßnahmen umzusetzen. Bei einem Klinikverbund wie der Kliniken Nordoberpfalz AG fallen sowohl auf Gesellschaftsebene sowie in den einzelnen Häusern die vielfältigsten Aufgaben an. Um diese bestmöglich zu bewältigen, arbeiten viele Menschen Hand in Hand. 

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