Gemeinde kann stolz sein auf FF Wald

Bei der Jahreshauptversammlung gab es viele Ehrungen, Beförderungen und Auszeichnungen. Am Samstagabend fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wald im Rettungszentrum in Roßbach statt, zuvor hatte es einen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der Pfarrkirche in Wald gegeben. Vorstand Stefan Auburger begrüßte die Anwesenden, darunter auch 2. Bürgermeister Rudi Zimmerer, Pfarrer Ralf Heidenreich, die Ehrenmitglieder Norbert Beck und Fritz Stuber sowie Gemeinderäte, die Vorstandschaft und die Jugendfeuerwehr.

Bei der Totenehrung wurde besonders den vier im vergangen Vereinsjahr verstorbenen Mitgliedern gedacht. Auburger appellierte hier auch an die Mitglieder an Beerdigungen teilzunehmen. In seinem Kassenbericht sprach Kassier Norbert Handl über die Einnahmen und Ausgaben der Feuerwehr im vergangenen Jahr. Die Kassenprüfer Ottmar Handl und Fritz Stuber bestätigten ihm eine ordentliche, saubere und vorbildliche Kassenführung. Nach der Entlastung dankte Vorstand Auburger auch allen Spendern, besonders bei der Haussammlung.

1. Fahnenträger Josef Schweiger übergab die Kordel an den neuen 2. Fahnenträger Josef Bauer.

 

Es folgte der Tätigkeitsbericht des 1. Kommandanten Martin Stuber. Mit insgesamt 37 Einsätzen, darunter drei Brände und 17 technische Hilfeleistungen, sei 2017 ein relativ ruhiges Jahr gewesen. Auf ein paar Einsätze des letzten Jahres ging er im Besonderen ein. Es habe sich bei den Einsätzen auch die gute Zusammenarbeit mit den Helfern vor Ort und dem Malteserhilfsdienst gezeigt. Im Bereich der Ausbildungen und Übungen waren verschiedene Themen bearbeitet worden. Auch ein Promi-Leistungsabzeichen, organisiert von Bürgermeister Hugo Bauer, fand wieder statt. Der ABC-Zug der FF Cham stellte sich im Rettungszentrum vor, auch gab es wieder verschiedene Übungen mit den Gemeindefeuerwehren und der FF Nittenau. Bei der Feuerwehraktionswoche wurde ein Zimmerbrand im Seniorenheim geübt. Viele aktive Mitglieder haben wieder verschiedene Lehrgänge und Fortbildungen absolviert. Bei der Staatlichen Feuerwehrschule in Regensburg hat Silvia Artmann einen Lehrgang zum Atemschutzgerätewart absolviert, Christoph Artmann zum Leiter einer Feuerwehr, Tobias Reil zum Gerätewart und Martin Stuber zum Zugführer. Elf Mitglieder absolvierten das Basismodul der modularen Truppmannausbildung. Drei Gruppen absolvierten das THL-Leistungsabzeichen. Insgesamt wurden 4104 Stunden durch die Aktiven geleistet.

Die FF Wald erhielt außerdem 10 Atemschutzgeräte, damit habe die Gemeinde in die Sicherheit der Feuerwehrler und der Bürger investiert, so Stuber. Er sprach auch über den Status des neuen Fahrzeuges. Ein TLF 3000 soll es werden, der Förderantrag ist genehmig und die Ausschreibung wurde an ein Büro übergeben.

Jugendsprecher Mathias Bauer gab den Jugendbericht ab. Auch diese war sehr aktiv und legte zahlreiche Prüfungen wie die Deutsche Jugendspange oder die Jugendflamme Stufe 2 und 3 ab. Außerdem beteiligten sie sich an Übungen der Aktiven. Im letzten Jahr konnte die Jugendfeuerwehr auch ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Vorstand Auburger richtet einen besonderen Dank an die Jugendfeuerwehr. Er sagte in seinem Tätigkeitsbericht, 118 Termine standen für den Verein auf dem Programm. Davon waren 14 eigene Veranstaltungen. Ausflüge gab es zum Dreisessel zum Schneeschuhwandern und ins Feuerwehrmuseum Waldkraiburg, wo der alte Atemschutzprüfstand der FF Wald ausgestellt wird. Die Vorstandschaft hatte auch einen Workshop in Annaberg absolviert. Am diesjährigen Ferienprogramm hatten sich 51 Kinder beteiligt.

Die Führungskräfte der FF Wald und die Ehrengäste mit den Beförderungen und Ehrungen sowie den Neuaufnahmen.

 

Das Floriansfest mit Einweihung des neuen Mehrzweckfahrzeuges und der Feier von 50 Jahre Jugendfeuerwehr und 10 Jahre Helfer vor Ort Wald sei ein Highlight gewesen. Auch verschiedene Projekte wurden wieder umgesetzt, so zum Beispiel die Fertigstellung des Mehrzweckfahrzeuges, die Grillbude wurde optimiert und Winterjacken wurden angeschafft. Besonders freue man sich als Patenverein auf das 125-jährige Gründungsfest der FF Mainsbauern vom 31. Mai bis 3. Juni. Hier habe es 2017 einige Termine gegeben, besonders natürlich das Patenbitten gemeinsam mit der FF Pfaffenfang. Es gäbe eine hervorragende Kameradschaft und eine gute Einstimmung aufs Fest. Auburger dankt auch den 22 Festmädls und 14 Festkinder, sowie deren Eltern. Er bat alle Mitglieder die FF Wald an allen Festtagen zu unterstützen. Insgesamt zählt der Verein im Moment 435 Mitglieder, 13 Neuaufnahmen konnten begrüßt werden.

Im Anschluss beförderte Kommandant Stuber Bettina Janker und Katharina Rimpler zu Feuerwehrfrauen und Josef Bauer zum Feuerwehrmann. Florian Riedl wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Stefan Artmann erhielt die Vereinsehrennadel in Silber als Danke für seine Unterstützung für den Verein. Nach langer Suche wurde Josef Bauer zum 2. Fahnenträger ernannt. 2. Bürgermeister Rudi Zimmerer sagte, die Gemeinde könne stolz auf die FF Wald sein. Sie sei im gesellschaftlichen Leben sehr aktiv und üben den Feuerwehrdienst aus.

Die Geräte, die neu angeschafft wurden, seien in besten Händen. Jugendbeauftragte Barbara Haimerl lobte die Jugendarbeit und sagte man müsse sich keine Sorgen um die Zukunft der FF Wald machen. Auch Pfarrer Heidenreich dankte allen für das, was sie leisten, auf die FF Wald könne man zählen. Mit Dankesworten an die Gemeinde, die Familien und die Vorstandschaft beendete Stefan Auburger die Versammlung.

Info: Vorschau 2018

  1. Februar: Schneeschuhwanderung
  2. März: Ehrenabend
  3. Mai: Floriansfest
  4. Mai bis 3. Juni: 125 Jahre FF Mainsbauern
  5. Juni: 70 Jahre SSV Roßbach/Wald
  6. Juli: 50 Jahre Patenschaft RKK und Bundeswehr
  7. Juli: 150 Jahre FF Brennberg
  8. August: 125 Jahre FF Haag