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880BE1CB-0B3D-4A90-B95A-9E0D657A63E2 Ebeling zusammen mit Gattin Sina Just (li), dem CSU-Kreisvorsitzenden Alexander Flierl (2.v.re.) und der Fraktionsvorsitzenden der Kreistags-CSU Martina Engelhardt-Kopf

Große Unterstützung für Ebelings zweiten Anlauf

2 Minuten Lesezeit (307 Worte)
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​Schwandorf. Die Delegierten der Schwandorfer Kreis-CSU haben am Donnerstagabend den bisherigen Landrat Thomas Ebeling mit einer überwältigenden Mehrheit für eine zweite Kandidatur ausgestattet. Von insgesamt 142 abgegebenen und gültigen Stimmen entfielen 139 auf Ebeling, was einem Satz von 97,9% entspricht. 

In seiner Bewerbungsrede ließ der Landrat die vergangenen fünf Jahre seit seinem Amtsantritt Revue passieren und hob die positiven Entwicklungen im Landkreis hervor. Dazu gehörten die nach oben zeigende Wirtschaftskurve, die konstant gesunkene Arbeitslosenquote, die Investitionen, die seit 2014 von 12,1 Millionen Euro auf 21 gestiegen sind, sowie den Abbau der Verschuldung von 37,2 Millionen (2013) auf heute 21,3 Millionen. 

Gleichzeitig habe man zur Entlastung der einzelnen Kommunen die Kreisumlage von 47 auf 42 Prozent gesenkt und liege damit unter dem Bayern-Durchschnitt, so Ebeling. Auch im Tourismus, beim Breitbandausbau und bei der Mobilfunkabdeckung seien bereits wichtige Stufen erreicht worden, an denen konsequent weitergearbeitet werde, hieß es. 

Gleiches gelte für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Hier kann man laut Ebeling demnächst auf einen „Ruf-Bus" namens BAXI zurückgreifen. Außerdem wurde der Gültigkeitsbereich von RVV-Tickets bis nach Sulzbach-Rosenberg und Weiden ausgebaut. Desgleichen befänden sich die Kreisstraßen in hervorragendem Zustand, so Ebeling. 

Auch die umweltrelevanten Themen sind laut Landrat nicht unbehandelt geblieben. So wird der Anbau des Landratsamtes in Holzbauweise passieren, das Amtsgebäude selbst ist energetisch instand gesetzt und mit neuen Fenstern sowie einer Solaranlage auf dem Dach versehen worden. Auf kreiseigenen Flächen werden Blühflächen stehengelassen, außerdem verzichtet man freiwillig auf den Einsatz von Glyphosat.

Der CSU-Kreisvorsitzende Alexander Flierl nannte Ebelings Ausführungen einen „beeindruckenden Rechenschaftsbericht" und nannte seine Arbeit einen „Ausweis guter und verlässlicher Politik". Entsprechend deutlich fiel das Votum der Delegierten aus, denen Ebeling nach seiner Nominierung für die Unterstützung dankte. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die erfolgreiche Arbeit immer als Gemeinschaftsleistung vieler Mitstreiter gesehen werden müsse. Den Abend ließ Ebeling zusammen mit seiner Frau Sina Just ausklingen.


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