Die Oberpfalz hat einen großen Gewerkschafter verloren

Die Oberpfalz hat einen großen Gewerkschafter verloren

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Am Ostermontag hat er seinen letzten großen Kampf verloren: Karlheinz Winter, stellvertretender Geschäftsführer des ver.di Bezirks Oberpfalz, starb nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 54 Jahren.

Winter war im besten Sinne ein Gewerkschafter vom alten Schlag. Auf einen wie ihn konnten sich die Beschäftigten rückhaltlos verlassen. Fundierte Fachkenntnis, die Bereitschaft, jede Chance zu nutzen und uneingeschränkte Solidarität mit seinen "Schutzbefohlenen" zeichneten ihn aus. In seinem Wirkungskreis in Weiden blieb er dabei auch immer ein Realist, was einen guten Arbeitnehmer-Betreuer erst recht auszeichnet. Und Winter war in seiner Branche sehr gut. Dafür sorgte auch sein extrem ausgeprägter Gerechtigkeitssinn. "Foul play" konnte ihn wütend machen.

"Karlheinz hat Zeit seines Lebens die Solidarität der Gewerkschaftsbewegung zunächst als Beschäftigter, Jugendvertreter und Personalrat sowie ehrenamtlicher Vertrauensmann der ÖTV im Arbeitsamt Weiden (heute Arbeitsagentur), anschließend als hauptamtlicher Gewerkschaftssekretär in der ÖTV Kreisverwaltung Weiden und zuletzt seit 2007 als stellvertretender Geschäftsführer des ver.di Bezirks Oberpfalz von Herzen gelebt und die gewerkschaftliche Arbeit über die Grenzen der Oberpfalz hinaus wesentlich geprägt. Dabei lagen ihm die Schwachen unserer Gesellschaft immer besonders am Herzen", schreibt ver.di-Bezirks-Geschäftsführer Alexander Gröbner in seinem Nachruf.

Die Oberpfalz hat einen großen Gewerkschafter verloren. Das Mitgefühl gilt Karlheinz Winters Ehefrau sowie den Angehörigen.

 

 


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