Josef Gruber: "Kritik der SPD an Gesche absolut unangebracht"

Josef Gruber: "Kritik der SPD an Gesche absolut unangebracht"

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Auf ihrer jüngsten Versammlung hat die Burglengenfelder SPD Bürgermeister Thomas Gesche (CSU) hart kritisiert. Zu den Aussagen, die in der örtlichen Presse wiedergegeben worden waren, erreichte uns folgende Zuschrift von Josef Gruber, CSU-Stadtrat: "Die Kritik der SPD Burglengenfeld an der CSU und an Bürgermeister Thomas Gesche ... (Burglengenfeld ist für SPD zur „Lachnummer“ geworden) entbehrt jeglicher Grundlage. Diese Kritik ist unangebracht und persönlich verletzend und soll ganz offensichtlich nur von eigenen Problemen der SPD ablenken.

 

Auch zwei Jahre nach dem Verlust des Bürgermeisteramtes fällt es der SPD Burglengenfeld schwer sich neu zu sortieren und mit ihrer neuen Rolle zu identifizieren. Sie tauscht in kurzen Abständen ihre Vorsitzenden und versteigt sich zusehends häufiger in verbale Rundumschläge. Im Stadtrat schwankt die SPD zwischen Koalition und Opposition und kann sich nicht so recht entscheiden. Mit sieben Stadträten ist sie alleine zu schwach – und bei einer Zusammenarbeit mit der CSU muss man Kompromisse eingehen und stärkt auch noch den amtierenden Bürgermeister. Genau das möchte die SPD aber nicht. Ein erfolgreicher CSU-Bürgermeister mindert die Erfolgsaussichten für die SPD bei der nächsten Wahl.

Auch wenn es weh tut, die SPD muss lernen: Die Zeit der „Alleinherrschaft“ ist vorbei – und das ist gut so. 24 Jahre „Alleinherrschaft“ haben eine nicht zu übersehende Selbstherrlichkeit befördert und Burglengenfeld finanziell ruiniert. Eine Verschuldung von ca. 5000 € pro Einwohner gibt es sonst wohl kaum noch in Bayern. Wir liegen bei der Pro-Kopf-Verschuldung in etwa gleichauf mit Rom und das ist eine der höchstverschuldeten Städte Europas.

In 24 Jahren „SPD-Regierung“ ist der Schuldenberg unserer Stadt jährlich um durchschnittlich 2 Mio. € angewachsen. Jedermann muss wissen, dass eine fortwährend wachsende Verschuldung bei Betrieben zum Bankrott und bei Kommunen zur Verarmung führt.

Es ist an der Zeit, dass die SPD innerparteilich etwas zur Ruhe kommt und sich ihrer Verantwortung für unsere Stadt bewusst wird. Wir müssen die schwierige Trendwende hin zum Schuldenabbau schaffen, um der Armutsfalle zu entkommen. Dem neuen Vorsitzenden Herrn Wein wünsche ich deshalb vor allem Realitätssinn, Gelassenheit und Augenmaß.

Unser Bürgermeister Thomas Gesche bemüht sich redlich die städtischen Finanzen zu sanieren, die Stadt weiterzuentwickeln und wieder mehr Gerechtigkeit in Burglengenfeld herzustellen. Er ist außerordentlich fleißig, verfügt über fundierte Sachkenntnis und großes Verhandlungsgeschick. Und er ist in seinen Bemühungen auch noch sehr erfolgreich – Burglengenfeld wächst und gedeiht mehr denn je.

Bürgermeister zu sein in einer der höchstverschuldeten Städte Deutschlands ist eine echte Herausforderung – absolut nichts für Leute, die Burglengenfeld für eine „Lachnummer“ halten."

gez. Josef Gruber, Burglengenfeld


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