Hund im heißen Auto eingesperrt

Symbolbild: Rike, pixelio.de

Ein Hundehalter aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld ließ am Mittwochnachmittag in Amberg seinen Mischlingshund trotz sommerlicher Temperaturen über einen längeren Zeitraum in seinem Transporter zurück. Eine hinzugerufene Streifenbesatzung sah sich gezwungen, eine Seitenscheibe einzuschlagen. 

Eine Passantin wurde gegen 15.30 Uhr  auf den am Schießstätteweg abgestellten Mercedes-Sprinter aufmerksam, in dem trotz sommerlicher Temperaturen ein Vierbeiner eingesperrt war.  Hilfesuchend wandte sich die Frau nach etwa 15 Minuten Wartezeit an die Integrierte Leitstelle (ILS).

Eine hinzugezogene Streifenbesatzung der Polizeiinspektion traf wenig später auf den beschriebenen Wagen. Der Vierbeiner, ein mittelgroßer langhaariger brauner Mischling, befand sich stark hecheln auf dem Beifahrersitz. Die Fenster waren vollständig geschlossen. Eine Möglichkeit zur Flüssigkeitsaufnahme bestand offensichtlich nicht. Die Sonneneinstrahlung auf den dunkel lackierten Wagen war zwar durch Wolken immer wieder unterbrochen, dennoch schien im Fahrzeuginnern ein entsprechender Hitzestau entstanden zu sein. 

Nachdem der Fahrzeuglenker weder über die in Erfahrung gebrachten Telefonnummern, noch bei Nachfragen in  einem angrenzenden Hotel und an den umliegenden Baustellen ausfindig gemacht werden konnte, sahen sich die Polizisten zur Rettung des sichtlich mitgenommenen Tieres gezwungen, eine Seitenscheibe einzuschlagen.   Angehörige des hinzugezogenen Tierschutzvereins kümmerten sich Vorort um den Vierbeiner, bis der Hundehalter gegen 17.30 Uhr zurückkam.   Den Mann erwartet nun eine Anzeige nach dem Tierschutzgesetz. Für den  Schaden an der eingeschlagenen Scheibe wird er selbst aufkommen müssen.