Montag, 22. April 2019
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Ehrung für Robert Stangl

Ehrung_Robert_Stangl Robert Stangl trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Nittenau ein, im Beisein von Bürgermeister Karl Bley, NAC-Vorsitzendem Frank Duscher und AC-Vorsitzendem Hans Seebauer (von links).

​Die Stadt Nittenau freut sich über die Erfolge seiner Sportler. Einer von ihnen ist Robert Stangl, der sich im Goldenen Buch der Stadt verewigte. 

​Robert Stangl heißt der Deutsche Meister im Automobil-Slalom-Sports des Jahres 2018. Der 56-jährige Nittenauer Rennsportler kann auf eine lange Karriere im Autosport zurückblicken, die nun mit diesem jüngsten Erfolg worden ist. „Der Stadt Nittenau ist dies eine Würdigung wert und gratuliert zu diesem sportlichen Erfolg", freute sich Bürgermeister Karl Bley, der eine allzeit unfallfreie Fahrten wünschte. Eingeladen war Robert Stangl am Donnerstagabend zum Eintrag ins Goldene Buch der Stadt, im Beisein von NAC-Vorsitzendem Frank Duscher und AC-Vorsitzendem Hans Seebauer. „Der schnellste Mitarbeiter der Stadt Nittenau", scherzte Bley, denn Robert Stangl sei für die Pflege der städtischen Grünanlagen zuständig. 

Neun Läufe umfasste die Meisterschaft, Stangl genügten acht, wobei er sich überaus erfolgreich sechs Mal den ersten und zwei Mal den zweiten Platz sicherte. Einig zeigten sich Robert Stangl, Hans Seebauer und Frank Duscher darüber, dass die Erfahrung im Rennsport ausschlaggebend für den Erfolg ist, neben dem Talent. Duscher ist mehrfacher deutscher Meister, allerdings am Berg, nicht im Slalom. Und Seebauer hatte in den Siebziger Jahren aktiv den Automobilsport betrieben. Prominentes Mitglied ist Walter Röhrl, der seit 1975 dem AC angehört, erzählt Seebauer. 

Robert Stangl hat sich seit 27 Jahren dem Rennsport verschrieben, ist sowohl beim NAC als auch beim AC aktiv. Seit 1981 ist er Mitglied beim AC, seit 1989 in der Vorstandschaft tätig, engagiert sich sehr im Vereinsleben, im Organisieren und Helfen. Seit 1992 besteht der NAC. Stangl ist in beiden Vereinen aktiv. „Die Fahrer wollen fahren", bringt er es auf den Punkt. Es kommt auf die Bedingungen an, ob eine Teilnahme am Wettbewerb möglich sei. Hier komme es auf die Reifen und auf die Gewichtsklasse an. Duscher ergänzte, dass nach einer Zeit der Rivalität die beiden Vereine gut zusammenarbeiteten. „Der Sport ist das Wichtigste, der als Hobby betrieben wird, warum soll man sich in der Freizeit bekriegen?" 

Robert Stangl gewann die Meisterschaft mit seinem Opel Kadett C Coupé, aus dem Baujahr 1978, gelb-weiß mit circa 200 PS. „Es ist immer noch das erste Auto", erzählt Stangl. Man darf sich nicht vom Alter des Wagens täuschen lassen. Es steckt sehr viel Technik drin, verbunden mit hohem Zeitaufwand im Einbau und bei den Rennen selbst. „Viel Idealismus", würdigte auch Bley die Leistung. Auf die Frage, wie er sich fit hält, meint Stangl nach kurzer Überlegung, dass er gerne wandert zum Ausgleich. Duscher meinte, dass im Grunde ein Jeder das Fahren im Automobilsport lernen könne. Unbedingt erforderlich sei ein hohes Durchhaltevermögen, den Mut nicht zu verlieren, denn gerade am Anfang laufe es nicht so wie gedacht.


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