Samstag, 25. Mai 2019
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Schwandorf wird schöner II - Frischer Schwung in der Friedrich-Ebert-Straße

kleinWickelfalz-innen-final-z-druck Ausblick auf ein lebendiges und attraktives Stadt-Quartier.
Schwandorf. 

Es ist keine Übertreibung, ihn ein Mammutprojekt zu nennen: Der Umbau der Friedrich-Ebert-Straße ist in seine letzten beiden Bauabschnitte gestartet. Nach der Fertigstellung der ersten beiden Abschnitte im letzten Jahr hat die Stadtverwaltung allen Grund, positiv in die Zukunft zu sehen.

Oberbürgermeister Andreas Feller traf die Redaktion des Ostbayern-Kuriers an der Baustelle.

Die Bauarbeiten verliefen weitgehend reibungslos und konnten vor dem geplanten Termin beendet werden. Hierfür ist nicht zuletzt die stetige und offene Kommunikation der Stadt mit den betroffenen Bürgern maßgeblich. „Wir fahren eine sehr transparente Informationspolitik mit den Hausbesitzern, Geschäftsbetreibern und Anwohnern", sagt Oberbürgermeister Andreas Feller. Alle zögen dankenswerter Weise an einem Strang, so Feller weiter. Das mache Mut, wichtige Projekte in Schwandorf voranzutreiben, hieß es. So werden in diesem Jahr in weiteren Bau- und Sanierungsvorhaben achteinhalb Millionen Euro in den Hochbau sowie acht Millionen in den Tiefbau investiert.

Damit die Einschränkungen während der Sanierung der Friedrich-Ebert-Straße und des angrenzenden Wendelinplatzes trotzdem erträglich bleiben, verfolgt die Stadtverwaltung ihr im letzten Jahr erprobtes und bewährtes Aktionsprogramm weiter. So gibt es laut City-Manager Roland Kittel wieder begleitend den so genannten Baustellenpass, bei welchem sich Kunden in den von der Baustelle betroffenen Geschäften ab einem Einkauf von zehn Euro einen Stempel in ihren Pass machen lassen können. Jede volle Karte nimmt an einer Verlosung für einen Motorroller teil; die ersten tausend eingereichten Pässe erhalten auf dem Rathaus sogar noch einen Schwandorf-Zehner obendrein.

Des Weiteren werden Veranstaltungsklassiker wie das Kneipenfestival mit Live-Musik sowie das beliebte Moonlight Shopping auch heuer stattfinden. Der gesamte Bereich der Friedrich-Ebert-Straße und des Wendelinplatzes werden auch in Zukunft für Veranstaltungen genutzt, so Kittel.

Ein besonderes Highlight ist in diesem Jahr der Zwischenstopp der BR-Radltour, bei welchem etwa 1.100 Radler am 31. Juli durch die Stadt strampeln werden.

Als langfristigen Effekt setzt Kittel auf einen gewissen Nachahmer-Effekt. „Wenn die Baustelle fertig ist, dann haben wir eine wirkliche Aufwertung der gesamten Innenstadt erreicht", sagte Kittel. Es wäre laut seiner Aussage zu wünschen, wenn sich der eine oder andere Hausbesitzer dann auch zu einer Sanierung seiner Immobilie entschlösse. „Dadurch bekämen wir natürlich ein ganz anderes, zeitgemäßes Erscheinungsbild unserer City", blickte Kittel in die Zukunft. Auch er freute sich sehr über den großen Willen zur Kooperation von allen Seiten. „Die Bürger haben dafür Verständnis, und auch die Geschäftsleute unterstützen uns sehr", so Kittel. Jeder habe verstanden, dass man nach der Sanierung der Friedrich-Ebert-Straße „ein wirkliches Juwel in Schwandorf bekommt, wo sich etwas rührt".

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