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10 neue Hospizbegleiterinnen ausgebildet

10 neue Hospizbegleiterinnen ausgebildet

Der seit September 2017 von der Caritas-Sozialstation Nittenau-Bruck e.V. durchgeführte Hospizbegleiterkurs fand mit der Übergabe der Zertifikate im Pfarrheim Eustachius Kugler in Nittenau seinen Abschluss.

Leitende Hospizkoordinatorin Birgit Wölker konnte zur kleinen Feier neben den neuen Hospizbegleiterinnen auch mehrere Referenten des Kurses sowie den 1. Vorsitzenden der Caritas-Sozialstation Nittenau-Bruck, Altbürgermeister Julius Schmatz, und Stadtpfarrer Adolf Schöls begrüßen.

In über 100 Unterrichtsstunden und 20 Stunden Praktikum haben die 10 Frauen das Rüstzeug erhalten, um künftig schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen optimal zu betreuen.
Die 30 Referate während des Kurses befassten sich mit Themen wie „Gesprächsführung“, „Paliativmedizinische Versorgung“, „Ethische Fragen um Sterben und Tod“ „Christliche Rituale und Sakramente am Lebensende“ und „Symbolsprache Sterbender“.

Auch ein Besuch des Hospizes in Pentling bei Regensburg war Teil des Kursprogrammes. 1. Vorsitzender Julius Schmatz dankte den neuen Hospizbegleiterinnen für die Übernahme dieses Ehrenamtes. Sie hätten für die Ausbildung viele Stunden ihrer Freizeit geopfert und stünden nunmehr bestens ausgebildet für die Hospizarbeit zur Verfügung. Ohne dieses Ehrenamt wäre die ambulante Hospizversorgung überhaupt nicht möglich. Die Hospizinitiative der Caritas für den Landkreis Schwandorf steht, so Schmatz, der gesamten Bevölkerung insbesondere in den Bereichen Städtedreieck, Nittenau, Neunburg v.W. und Oberviechtach kostenfrei zur Verfügung. Durch die Krankenkassen würden nur ca. 90 % der laufenden Kosten gedeckt, so dass die Hospizinitiative zu ihrer Finanzierung auch auf Spenden angewiesen sei.

Mit den neu Ausgebildeten zählt die Caritas-Sozialstation Nittenau , die die Einsätze leitet und koordiniert, nunmehr 89 Damen und Herren aus nahezu dem gesamten Landkreis Schwandorf als Hospizbegleiter.

1. Vorsitzender Schmatz überreichte zusammen mit Stadtpfarrer Schöls und den beiden Koordinatorinnen Birgit Wölker und Manuela Singer-Bartos die Zertifikate und wünschte den Damen, die aus Burglengenfeld, Nittenau, Wald, Roding, Bernhardwald und Regenstauf kommen, Kraft und Erfüllung bei ihrem nicht leichten Dienst am Nächsten.

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