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Wasserwacht Steinberg feiert Gebutstag

Wasserwacht Steinberg feiert Gebutstag

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Steinberg am See. Vorsorge und Bekämpfung des Ertrinkungstodes am Steinberger See waren damals die Grundidee von Engelbert Ehbauer zur Gründung einer Wasserwacht-Ortsgruppe. Mittlerweile sind 30 Jahre vergangen - und die Ortsgruppe wurde zum Aushängeschild des Ortes. Bei einer Feierstunde wurde der neue Steg seiner Bestimmung übergeben.

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Mit Sekt wurden die die Gäste der Steinberger Wasserwacht-Ortsgruppe empfangen, die sich am Sonntagvormittag bei strahlendem Sonnenschein zur 30-Jahrfeier mit Stegeinweihung eingefunden hatten. OG-Vorsitzender Thomas Meier konnte neben zahlreichen Wasserwachtsmitgliedern auch Landrat Thomas Ebeling, Bürgermeister Harald Bemmerl, den Vorsitzenden der Kreiswasserwacht Wolfgang Dantl und den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Reinhard Hösl begrüßen. Ein besonderer Gruß galt Gründungsvater Engelbert Ehbauer, dessen Idee vor 30 Jahren zur Gründung einer Ortsgruppe führte.

In seiner Festrede erinnerte Meier an die Probleme und schwierigen Verhandlungen im Vorfeld, ehe es am 08. Oktober 1988 zur Gründung kam. Mit den Gründungsmitgliedern hatte man eine starke Gemeinschaft gefunden, die am größten See des Landkreises eine Ortsgruppe aufbauen konnte, so der Sprecher. Im Sommer 1989 wurde der Wachdienst auf der grünen Wiese aufgenommen. Im Frühjahr 1990 wurde dann mit dem Bau der Rettungsstation begonnen und ein Hartschalen-Schlauchboot in Betrieb genommen. Verstärkt wurden Rettungsschwimmer, Motorbootführer und sogar Taucher ausgebildet. Im nächsten Sommer wurde das Motorrettungsboot „Loibl“ zum Einsatz gebracht.

Einen ersten Rückschlag musste am 01.01.1998 hingenommen werden, als die Rettungsstation durch einen Brand zerstört wurde. „Heute ist die neue Rettungsstation zum größten Ausbildungszentrum für den Bezirk und die Kreiswasserwacht geworden“, betonte Meier. 

Im Schnitt werden in einer Saison rund 2000 Wachstunden geleistet. Ein Wachplan wurde eingeführt, sodass an allen Wochenenden die Station besetzt ist. „Mit der Einführung eines ehrenamtlichen Qualitätsmanagements wurde ein großer Schritt Richtung Professionalität in der Wasserwachtsarbeit getan“, ergänzte der Vorsitzende und leitete auf den Bau des neuen Steges über, der durch eine eigene Arbeitsgruppe unter der Leitung von Lukas Zweck errichtet wurde.

In einem kurzen Ausblick sah Thomas Meier große Herausforderungen durch die steigenden Besucherzahlen sowie zunehmenden Wetterkapriolen. Allein durch die Holzkugel sind jährlich zusätzlich 150 000 Gäste prognostiziert. Durch eine fundierte Ausbildung, der Förderung des Nachwuchses und neuen Mitgliedern will man den künftigen Anforderungen gerecht werden. Der Ortsgruppen-Vorsitzende Meier dankte abschließend seinen Mitgliedern, derzeit sind es genau 236, sowie seinen Vorgängern Sepp Großer, Chris Daschner, Peter Grünheit und Markus Tröster für die geleistete Arbeit. Persönlich hat sich Thomas Meier den Leitsatz „Aus Spaß an der Arbeit und Freude am Helfen“ auf die Fahne geschrieben.

In einem Grußwort dankten Landrat Thomas Ebeling als auch Steinbergs Bürgermeister Harald Bemmerl für den ehrenamtlichen Einsatz am See. Der Vorsitzende der Kreiswasserwacht Wolfgang Dantl sprach von „guten Geistern am See“ und bezeichnete die Ortsgruppe Steinberg als Aushängeschild für die ganze Wasserwacht.

Im Mittelpunkt der Feierstunde standen danach die Gründungsmitglieder sowie langjährige Angehörige der Ortsgruppe. Christine und Christof Daschner, Pia und Josef Großer, Peter Grünheit, Sabrina und Georg Pfandler, Georg Pfandler junior, Jakob Scharf, Sandra Scharf, Petra und Dr. Hartmut Schwarz wurden als Gründungsmitglieder mit der Auszeichnungsspange geehrt.

30 Jahre – Herbert Hecht. 25 Jahre – Lena Großer, Roswitha Korn, Daniela, Ines und Yvonne Liebl. 20 – Jahre – Tobias und Florian Korn. 15 Jahre – Birgit Arends und Sonja Öchsner. 10 Jahre – Elisabeth Staimer, Patrick Lukas und Magdalena Maier.

Anschließend wurde der neue Steg und durch die Ehrengäste offiziell seiner Bestimmung übergeben. Zur Erinnerung gab es ein Glas mit einer Abbildung der Rettungsstation. Eine kleine Seerundfahrt mit dem Motorboot rundete die Feierlichkeiten für die Festgäste ab.

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