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Steinberger Ponyhof schließt - doch es bleibt Hoffnung

Steinberger Ponyhof schließt - doch es bleibt Hoffnung

Frieda Hinter war das Gesicht, ja die Seele des Ponyhofs in Steinberg am See. Jetzt hat sie dem Ostbayern-Kurier bestätigt, dass sie nach der Winterpause den Betrieb einstellen wird. Was das für den Hof bedeutet, ist noch unklar.

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Für viele Eltern war er eine willkommene Einrichtung, für viele Kinder ein Sehnsuchtsort: Der Ponyhof in Steinberg am See. Seit mehr als 40 Jahren gibt es diesen kleinen Vergnügungspark, der längst zur Instanz geworden ist, bekannt weit über den Landkreis Schwandorf hinaus. Die Gäste schätzten dort seit jeher das Angebot, die allseits beliebten Reitrundgänge und die liebevolle Pflege der Einrichtung, vor allem durch die Betreiberin Frieda Hinter. Doch damit wird bald Schluss sein – zumindest vorläufig: Nach der Winterpause wird sie den Betrieb aufgeben.

Entsprechende Gerüchte auf Facebook hat Hinter dem Ostbayern-Kurier am Mittwoch bestätigt. Was das für den Ponyhof bedeutet, ist bislang aber noch unklar: „Das steht noch in den Sternen“, sagt Hinter. Fest stehe nur, dass sie persönlich den Betrieb einstellen werden. Ob es irgendwann auf andere Weise weitergeht, etwa indem sich ein neuer Betreiber findet, sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch völlig offen. Auf Facebook war im Vorfeld bereits munter über die Gründe spekuliert worden, unter anderem von behördlichen Auflagen war die Rede, die einen weiteren Betrieb erschweren. Ob das stimmt oder nicht, wollte Hinter bislang nicht näher kommentieren. Nur so viel: „Das war keine leichte Entscheidung, aber so werden wir es machen.“

Viele Facebook-User reagieren derweil betroffen auf die Nachricht, es dominiert allgemeines Bedauern. „Echt schade", gibt eine Nutzerin den Tenor der meisten Beiträge wieder. „Es ist ein schönes Ausflugsziel gewesen. Und die Kinder haben riesen Spaß gehabt.“ Allein in der Gruppe „Du bist ein echter Schwandorfer, wenn …“ sind innerhalb von 15 Stunden mehr als 60 solcher Kommentare aufgeschlagen – ein lebendiger Beweis dafür, wie geschätzt die traditionsreiche Einrichtung im Landkreis war.

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