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Verdienstorden für Georg Hottner

Hottner-Georg3 Landrat Thomas Ebeling (rechts) verlieh Georg Hottner (Mitte) die „Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“. Mit im Bild die Familie Hottner und Gratulanten aus dem Bereich der Politik und der Verbände. (c) by Rudolf Hirsch

Schwandorf. Die „Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland" ist die höchste Auszeichnung, die der Landrat noch aushändigen darf. Von Thomas Ebeling kam auch der Vorschlag, diese Ehre Georg Hottner zuteil werden zu lassen und damit das ehrenamtliche Wirken des Landwirts aus Schwandorf-Niederhof zu würdigen.

Zur Feierstunde fanden sich am Donnerstag die Familie Hottner sowie Vertreter aus Politik und Verbänden im Landratsamt ein. Thomas Ebeling kam in seiner Laudatio auf das ehrenamtliche Engagement von Georg Hottner zu sprechen, der in 38 Vereinen Mitglied ist und in acht im Vorstand sitzt.

40 Jahre lang war der Geehrte Vorstand der Jagdgenossenschaft Alberndorf und Schwandorfer/Niederhof. Von 1968 an leitete Georg Hottner die Waldbesitzervereinigung Burglengenfeld und nach der Fusion den Verband Burglengenfeld-Nabburg. Nach seinem Rückzug vor zwei Jahren ernannten ihn die Mitglieder zum Ehrenvorsitzenden.

Den gleichen Titel verlieh ihm die Freiwillige Feuerwehr Alberndorf für den 50-jährigen Einsatz im Führungsgremium und die Verdienste um den Bau des Gerätehauses. Im zweitältesten Verein der Stadt Schwandorf, der Bürgergesellschaft Wanderer 1862, ist Georg Hottner seit 1975 Mitglied und seit 1996 erster Vorsitzender. Die Mitglieder treffen sich einmal in der Woche zum Kartenspiel in einem der 37 Schwandorfer Wirtshäuser.


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Georg Hottner, der im September seinen 80. Geburtstag feiert, sitzt auch im Vorstand des Maschinenrings und übt seit 45 Jahren das Amt des Feldgeschworenen aus. Viele Jahre war er Pfarrgemeinderatsvorsitzender und Kirchenpfleger auf dem Kreuzberg. Kommunalpolitisch ist er seit 1966 tätig. Sieben Jahre lang war er Gemeinderat und zweiter Bürgermeister von Alberndorf, danach bis 2014 Mitglied im Schwandorfer Stadtrat. Über Jahrzehnte hinweg engagierte er sich für den CSU-Ortsverband und den Kreisverband der Senioren-Union.

An seinem Wohnort Niederhof gilt der „Hottner Schorsch" als Motor des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Die Feste im „Hottner-Stodl" sind legendär. Für alle diese Verdienste ehrte ihn nun der Bundespräsident mit der Verdienstmedaille des Bundesverdienstordens. „Die Gesellschaft lebt von der Bereitschaft solcher Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren", betonte MdB Karl Holmeier. Die Glückwünsche kamen auch von MdL Joachim Hanisch, der seinen Respekt vor dieser Lebensleistung bekundete. Zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl schätzt am „Schorsch" vor allem „die menschliche Seite", die er über alle Partei- und Verbandsgrenzen hinweg zeige. Für die Waldbesitzervereinigung gratulierten die Mitarbeiter der Geschäftsleitung, Reinhard Kreußel und Yvonne Wolfrum

„Liebe Freunde, es freut mich, dass ich diese Auszeichnung bekommen habe", sagte Georg Hottner in seiner Erwiderung. Er bedankte sich vor allem bei seiner Familie, die ihm stets den Rücken frei gehalten habe.

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