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JU---Antrag-Blhwiesen

JU Wackersdorf will mehr Insektenschutz von der Gemeinde

2 Minuten Lesezeit (337 Worte)
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Wackersdorf. Das Volksbegehren „Rettet die Bienen" hat die Junge Union veranlasst in der schnell wachsenden Industriegemeinde ein Zeichen zu setzen. Mit einem Antrag an die Gemeinde soll diese dazu aufgefordert werden Blühwiesen anzulegen und damit den Artenschutz verbessern helfen.


Bei einem Besuch des Bioimkers Andreas Schießl in Irlach verschafften sich Mitglieder der Jungen Union einen Überblick über die Honiggewinnung. Man sammelte Erfahrung über die artgerechte Haltung und Zucht von Bienen und man diskutierte auch intensiv über den Artenschutz. Andreas Schießl erläuterte, dass sich die Imker um Honigbienen kümmern, aber um viele der anderen Kleintiere in der Natur, wie beispielsweise Insekten, Wildbienen, Schmetterlinge und Käfer kümmert sich keiner, weshalb viele Arten durch einseitige Bewirtschaftung bedroht sind. Die JU-Ortsvorsitzende Regina Wirth betonte, dass die Gemeinde Wackersdorf im Hinblick auf den Artenschutz aktiver werden könnte.



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Daraufhin kam man überein, dass die Junge Union Wackersdorf einen Antrag an die Verwaltungsgemeinschaft stellt, geeignete Flächen für das Anlegen von Blühwiesen im Gemeindegebiet ausfindig zu machen. Mit dem Anlegen und der regelmäßigen Pflege dieser Flächen soll das Nahrungsangebot für Bienen und Insekten verbessert sowie die Artenvielfalt gefördert werden. Die JU lieferte gleich eine Reihe von Möglichkeiten. Demnach könnten geeignete Flächen zum Beispiel Straßen- und Wegränder, Grünflächen rund um die Rückhaltebecken oder auch Anlagen in Neubaugebieten sein. Blühwiesen könnten entlang der Industriestraße, Grünflächen rund um das Rückhaltebecken in Heselbach/Meldau oder im Bereich des Kreisverkehrs im Neubaugebiet Alberndorf entstehen. Als sehr wichtig erachten die JU-Mitglieder den richtigen Schnittzeitpunkt zu beachten. Dieser sollte nach der Hauptblüte erfolgen, damit auch Wildgräser noch blühen können.

Der JU-Antrag an die Gemeinde wird damit begründet, weil sich die Lebensbedingungen von Honigbienen, Wildbienen, Schmetterlingen, Fliegen und Käfern in den letzten Jahrzehnten zunehmend verschlechtert haben. Das Thema Artenschutz, dass derzeit in aller Munde ist, sollen die Verantwortlichen der Gemeinde aufgreifen und durch das gezielte Ansähen von Blühwiesen das Nahrungsangebot für Bienen und Insekten erweitern helfen und somit den Artenschutz fördern. „Wackersdorf kann hier eine Vorreiterrolle als Gemeinde einnehmen, noch bevor die Regierung Gesetzte zu diesem Thema einführt", ist sich die JU-Vorsitzende Wirth sicher.

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